Bus-Kontrollen in Wien: Polizei schickte 20 Fahrzeuge zur Nachprüfung
- 144 Anzeigen und vier Kennzeichenabnahmen
- Busse und Lkw aus Osteuropa betroffen
20 von 24 am Donnerstag im Rahmen eines "Bus-Schwerpunkts" in Wien angehaltene Fahrzeuge wiesen grobe Mängel auf und mussten zur Nachprüfung in die Bundesprüfanstalt. Die Polizei nahm vier Kennzeichen ab und verhängte außerdem 144 Anzeigen. Die Anhaltungen waren in Simmering und am Südbahnhof vorgenommen worden und betrafen 18 Reisebusse und sechs Lkw aus Ost- und Südosteuropa.
"Die hohe Zahl der Treffer lässt sich durch die gute Vorauswahl unserer Beamten erklären", sagte der Leiter der Sicherheits- und Verkehrspolizeilichen Abteilung der Bundespolizeidirektion Wien, Peter Goldgruber. Die meisten Mängel bezogen sich, so der Beamte, auf die Bremsen. "Teilweise wurde gar keine Bremswirkung mehr festgestellt." Es drohen in einigen Fällen Geldstrafen bis zu 10.000 Euro.
Die Wiener Polizei führt derartige Anhaltungen ein bis zwei Mal im Monat durch. Laut Goldgruber finden sie hauptsächlich an "illegalen Einstiegsstellen" für Reisende aus den osteuropäischen Staaten statt, die sich u.a. am Südbahnhof, in der Leopoldstadt und in Donaustadt sowie in Simmering etabliert hätten. (apa)
