Schluss-Strich nach 27 Jahren Ehe: Gertraud Knoll lässt sich scheiden
- Ihr Mann hat die gemeinsame Wohnung verlassen
- Affäre des Gatten entsprang eine außereheliche Tochter
Ihr Leben lang schwamm sie gegen den Strom: ihr Theologiestudium, ihr Engagement als protestantische Pfarrerin, ihr sozialpolitisches Auftreten als Bischöfin, ihre Kandidatur als Bundespräsidentin und, zuletzt, ihr politisches Wirken für die SPÖ. Jetzt sorgt Gertraud Knoll wieder für Aufsehen: Nach 27 Jahren Ehe mit dem Religionslehrer Otmar lässt sie sich nun scheiden.
Den Rat von Freunden, sich klammheimlich vom Vater ihrer drei Kinder zu trennen, aber die Ehe pro forma aufrechtzuerhalten, um so zumindest den Anschein bürgerlicher Gepflogenheiten zu wahren, hat sie ausgeschlagen: Sie werde, sagt sie
im NEWS-Gespräch, demnächst die Scheidung einreichen.
Private Tragik
Gertraud Knoll, die im April 1994 zur ersten Superintendentin der evangelischen Kirche A. B. des Burgenlands ernannt wurde, brachte in den letzten Jahren drei Kinder die Töchter Esther und Eleni sowie den jetzt sechseinhalb Jahre alten Sohn Levi zur Welt.
Während dieser Zeit ging ihr Gatte eine außereheliche Beziehung mit einer Wiener Lehrerin ein, der eine (heute 13-jährige) Tochter entsprang. Für Knoll eine große Herausforderung als Bischöfin, Gattin und Mutter.
Schließlich ist das außereheliche Kind ihres Gatten gleich alt wie ihre älteste eheliche Tochter: ein Patchworkverhältnis der subtilen Art, das Gertraud Knoll Geduld und Verständnis abverlangte.
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