Die große Möbelhandel-Umfrage: Kika und Lutz sind die bekanntesten Fachgeschäfte!
- Studie: Österreicher schauen auf Qualität und Preis
- In Niederösterreich werden die meisten Möbel gekauft
Auch wenn die Österreicher wegen der allgemeinen Konjunkturschwäche weniger Geld für Möbel ausgeben - wer kauft, achtet auf Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis. Eine neue Umfrage zeigt auch, welche Möbelfachgeschäfte am bekanntesten sind: Kika und Lutz liegen ex aequo auf Platz 1.
Kika und Lutz kennt fast jeder, Interio an letzter Stelle
Auf die Frage "Sagen Sie mir bitte, welche Möbelfachgeschäfte Sie - zumindest namentlich - kennen?" (Mehrfachnennungen möglich) erzielen Kika und Lutz mit jeweils 98 % die höchsten gestützten Bekanntheitswerte, gefolgt von Leiner mit 96 % und Ikea 94 %. Nur 39 % der ÖsterreicherInnen nennen Interio, somit liegt dieser Möbelfachhändler an letzter Stelle.
Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis sind wichtig
Qualität, das Preis-Leistungsverhältnis und der Preis sind die Top 3 Entscheidungskriterien bei der Geschäftswahl im Möbelhandel. Am wenigsten lassen sich die Konsumenten von saisonalen Produkten und der Kundenbindung, die das Geschäft anbietet bei der Geschäftswahl beeinflussen.
Österreicher gaben 2003 weniger Geld für Möbel aus
So wurden im Jahr 2003 etwa 3,94 Mrd. Euro in Österreich mit Möbeln und Heimtextilien erwirtschaftet, wobei rund 3,37 Mrd. Euro auf den Möbelfachhandel entfallen. Damit lässt sich im Vergleich zum Vorjahr im Möbelfachhandel ein Minus von etwa 1,8 % und im Gesamtmarkt im Möbeleinzelhandel ein Minus von ca. 1,3 % verzeichnen. Im ersten Quartal 2004 wird erwartet, dass sich die Möbelbranche erholt und wieder mehr Käufe von Möbeln und Einrichtungsgegens-tänden von ÖsterreicherInnen getätigt werden.
Konzentrationsgrad im Möbeleinzelhandel wächst weiter
Ca. 70 % des Möbelfachhandelsumsatzes werden von den großen Filialisten erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es eine Verschiebung von 3,6 % zu Gunsten der großen Filialisten. Klein- und mittelständische Unternehmen im Möbelhandel müssen weitere Umsatzeinbrüche verzeichnen. Nur meist relativ kleine, aber hochpreisige Möbelspezialisten, die im Großstadtbereich angesiedelt sind, können neben der enormen Konkurrenz der Vollsortimenter bestehen.
Wohntrends dominieren im Jahr 2004
70er-Jahre-Flair, Stilmix und neuer Wohnluxus sind die Trends im kommenden Jahr. Vor allem bei den Farben ist der schon da gewesene Stil der 70er Jahre zu erkennen: starke Orangetöne und frisches helles Grün boomen im kommenden Jahr. Relaxmöbel, die verwandelbar und multifunkti-onell sind, stehen auch hoch im Kurs.
Möbelhandelsumsatz der Filialisten: Niederösterreich ist führend
Vergleicht man die Möbelhandels-Umsätze pro Einwohner der filialisierten Marktteilnehmer, so ist das Bundesland Niederösterreich mit 382,09 Euro Spitzenreiter. Das Bundesland Tirol (exkl. Osttirol) steht an zweiter Stelle, gefolgt von der Steiermark und dem Burgenland. Der Österreichdurchschnitt liegt bei einem Umsatz von 304,07 Euro pro Einwohner. Unterdurchschnittliche Umsätze pro Einwohner weisen die Bundesländer Kärnten (inkl. Osttirol), Oberösterreich, Salzburg, Wien und Vorarlberg auf.
Sample und Methodik:
Zur Erstellung der Markt- und Wettbewerbsdaten wurden qualitative telefonische und persönliche Interviews mit den Marktteilnehmern sowie mit Opinion Leadern der Möbelbranche geführt. Zusätzlich wurden im Rahmen des monatlichen Omnibusses 1.000 ÖsterreicherInnen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren befragt.
(Quelle: Markant Unternehmensberatung)
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