Es geht aufwärts! IWF erwartet weltweiten Wirtschaftsaufschwung
- Für 2005 4,4 Prozent Wachstum erwartet
- Österreich-BIP-Prognose für 2004/2005: +1,4/+2,4 %
·Studie: Jeder 4. ist heuer 1x ohne Job!
ÖGB & AK schlagen Alarm: Arbeitslosigkeit ufert aus
Mit der Weltwirtschaft geht es nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) deutlich aufwärts. In seinem am 21. April veröffentlichten Konjunkturbericht geht der IWF von einem globalen Wachstum von 4,6 Prozent in diesem Jahr und von 4,4 Prozent im kommenden Jahr aus. Für beide Jahre korrigierte der Fonds seine vorherige Prognose damit deutlich um jeweils 0,6 Prozentpunkte nach oben.
Dies sei "einer der rosigsten Ausblicke auf die Weltwirtschaft seit einem Jahrzehnt", stellt der IWF fest. Seinen Optimismus begründet der Fonds unter anderem damit, dass der Welthandel kräftig expandiere, die Finanzmärkte optimistisch seien und die USA weiter ihre Rolle als Zugmaschine der globalen Konjunktur erfüllten. Risiken für die Weltwirtschaft sieht der Fonds kurzfristig unter anderem in geopolitischen Unsicherheiten, wie etwa dem Risiko neuer Terroranschläge, und in möglicherweise weiter steigenden Ölpreisen.
Die Konjunkturprognose des IWF für Deutschland liegt bei 1,6 Prozent und damit im unteren Bereich der Erwartung der Bundesregierung von 1,5 bis zwei Prozent. Die Agenda 2010 der Bundesregierung wird positiv erwähnt, das Tempo der Strukturreformen in der Eurozone insgesamt aber als noch zu langsam bewertet.
Österreich-Prognose leicht zurückgenommen
Der IWF erwartet für Österreich für 2004 ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent und hat seine Prognose damit nur leicht zurückgenommen. Im September 2003 war ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,5 Prozent angenommen worden. Für das Jahr 2005 erwartet der Währungsfonds laut dem heute, Mittwoch, veröffentlichten "World Economic Outlook" ein Wachstum der österreichischen Wirtschaft um 2,4 Prozent. 2003 war Österreichs Wirtschaft um 0,7 Prozent gewachsen.
Bei der Inflationsrate rechnet der IWF 2004 und 2005 mit einem Preisanstieg von jeweils 1,3 Prozent. Im September war ein Inflationsrate 2004 von 1,4 Prozent erwartet worden. Die Arbeitslosenrate für 2004 wird unverändert mit 4,4 Prozent prognostiziert. Für 2005 wird eine Verbesserung am Arbeitsmarkt erwartet, die Arbeitslosenrate sollte auf 4,1 Prozent zurückgehen.
Die Erwartungen des IWF für die österreichische Wirtschaft decken sich somit weitgehend mit jenen des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), das laut seiner Frühjahrsprognose von Anfang April für 2004 mit einem realen BIP-Zuwachs von 1,5 Prozent rechnet und für 2005 mit 2,3 Prozent. Optimistischer ist dagegen das Institut für Höhere Studien (IHS), das zuletzt für 2004 ein Wachstum von 2,1 Prozent und für 2005 von 2,5 Prozent erwartet hat. (apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Tirol10:21
Betrunken am SteuerProbeführerscheinbesitzerin mit 1,7 Promille Alkohol im Blut von Polizei angehalten
Grand Prix von Monaco08:07
Pool-Party bei Red BullWebber feiert seinen ersten Saison-Sieg. Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari.

