Mittwoch, 21. April 2004

Eisenbahner-Gewerkschaft in NEWS: Im Mai droht neuer ÖBB-Streik!

  • Gewerkschaftschef Haberzettl droht mit Arbeitskampf
  • "Streik ist Notbremse, wenn Regierung drüberfährt"

Der Chef der Eisenbahner-Gewerkschaft Wilhelm Haberzettl erhöht den Druck auf die Regierung und schließt in der neuesten Ausgabe von NEWS für den Fall des Scheiterns der laufenden Verhandlung über das ÖBB-Dienstrecht einen Streik nicht aus. Gegenüber NEWS gibt sich Haberzettl kämpferisch.

"Der Streik ist eine Notbremse, wenn die Regierung die Verhandlungsergebnisse nicht zur Kenntnis nehmen will und einfach drüberfahren will".

Die 44.700 ÖBB-Bediensteten stimmten bis 21. April in einer Urabstimmung über einen möglichen Streik ab. Die Zustimmung gilt als sicher, womit bei einer Nichteinigung über das 100 Millionen-Einsparungspaket, ein Streik im Mai als nahezu unausweichlich gilt. Verkehrsstaatsekretär Helmut Kukacka gibt sich gegenüber NEWS gelassen: "Ein Streik schreckt mich politisch nicht. Für Sonderrechte gibt es kein Verständnis".

Da es vor allem beim neu zu verhandlenden Dienstrecht noch grobe Divergenzen liegen die Nerven blank. Kukacka äußert jedenfalls Unverständnis für die Urabstimmung bereits vor Ende der Verhandlungsergebnisse. Währenddessen macht Eisenbahngewerkschaftssprecher Walter Kratzer mobil: "Es gibt eben ein hohes Maß an Bereitschaft zur Auseinandersetzung. Wenn die Regierung das Ergebnis der Verhandlungen nicht akzeptiert, sind Kampfmaßnahmen aber ein gangbarer Weg".

Die ganze Story lesen Sie jetzt im aktuellen NEWS!

21.4.2004 12:17