Energiepreise sind im Februar um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken
- Mineralöle wurden billiger, Stromkosten stiegen um 1,6%
- Senkung trotz Einführung der Mineralölsteuer im Jänner
Energie war für Österreichs Haushalte im Februar 2004 durchschnittlich um 1,0 Prozent billiger als im Vorjahr. Während Mineralöle günstiger waren, wurden die übrigen Energieträger teurer. Die Jahres-Teuerung (VPI) betrug im selben Zeitraum 1,4 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Jänner 2004 stiegen die Energiepreise um 0,2 Prozent, gab die Energieverwertungsagentur am Dienstag bekannt.
Trotz Erhöhung der Mineralölsteuer (MöSt) mit Jahresbeginn 2004 waren Mineralöle im Februar im Schnitt um 5,6 Prozent billiger als im gleichen Monat des Vorjahres.
Im Detail war Heizöl extra leicht im Jahresabstand um 7,5 Prozent und gegenüber dem Vormonat um 2,6 Prozent günstiger. Bei Normalbenzin reduzierten sich die Preise um 6,4 Prozent im Vergleich zum Februar 2003, bei Superbenzin um 6,6 Prozent und bei Diesel um 5,4 Prozent. Gegenüber Jänner 2004 verteuerten sich Normal- und Superbenzin um jeweils 1,1 Prozent und Diesel um 0,9 Prozent.
Für Strom musste im Februar im Jahresabstand durchschnittlich um 1,6 Prozent mehr bezahlt werden, gegenüber dem Vormonat blieben die Preise konstant. Gas kostete im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent mehr, verglichen mit dem Vormonat kam es zu keiner Preisänderung. Bei Fernwärme betrug die Preissteigerung binnen Jahresfrist 3,0 Prozent, auch hier blieben die Preise gegenüber dem Vormonat unverändert.
(APA/red)
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