Donnerstag, 22. April 2004

Luxemburg-Länderspiel: Krankls Kader mit zwei Neulingen im Team

  • GAK-Keeper Andreas Schranz ist Nummer 2 im Tor
  • PLUS: Diashow - Diese Kicker laufen für Österreich auf!

Für Österreichs Fußball-Nationalmannschaft gibt es am Mittwoch (ab 20:30 Uhr LIVE auf networld.at) in Innsbruck mit dem freundschaftlichen Länderspiel gegen Luxemburg die Heimpremiere im Jahr 2004. Das ÖFB-Team wird im Tivoli Neu dabei erstmals mit den neuen rot-weiß-roten Dressen einlaufen. Teamchef Hans Krankl nominierte mit GAK-Torhüter Andreas Schranz und Pasching-Mittelfeldspieler Markus Kiesenebner zwei Neulinge, wegen Verletzungen ergaben sich zudem gegenüber dem 1:1 in der Slowakei einige Änderungen. Wir haben den kompletten Kader für Sie in Wort und Bild!

Mit Helge Payer, Emanuel Pogatetz, Ferdinand Feldhofer, Neo-Kapitän Andreas Ivanschitz, Markus Weissenberger, Rene Aufhauser (musste trotz Nominierung absagen), Toni Ehmann und Markus Katzer stehen u.a. gleich acht Teamspieler wegen Verletzungen nicht zur Verfügung. Paul Scharner, der gegen die Slowaken noch zum Kader gehört hatte , ist diesmal nur auf Abruf mit dabei.

Dafür fand neben Schranz und Kiesenebner der wieder fitte Martin Hiden im 18 Mann-Aufgebot Berücksichtigung, Harald Cerny, Martin Amerhauser (erstmals nach vier Jahren Pause) und Roland Linz wurden ebenfalls neu einberufen. Dazu rückte Bozo Kovacevic für Aufhauser nach.

Favorit gegen Luxemburg
"Wir haben einige Verletzungsprobleme, aber damit muss man leben. Gegen Luxemburg sind wir sicher Favorit und wollen spielerisch besser als gegen die Slowakei auftreten. Man darf keinen Gegner unterschätzen und wir respektieren auch die Luxemburger, doch es liegt an uns offensiver zu agieren. Wir wollen das Spiel bestimmen und zu Torsituationen und Chancen kommen. Es wird Freiheiten im offensiven Bereich für Kreativität geben. Da wird es interessant zu sehen sein, wie die Spieler darauf reagieren", meinte Krankl im Hotel Hilton Vienna Danube.

Neue Trikots für Krankls Schützlinge
Das neue Outfit ("Ich habe zwei Jahre hart für Rot-Weiß-Rot gekämpft und jetzt haben wir endlich einen neuen Heimdress") ist für den 51-Jährigen erfreulicher als andere "Begleitmusik" rund um das Nationalteam. "Ich lasse mir von keinem Trainer etwas beim Kader dreinreden. Aber ich kann einen Spieler nicht bestrafen, weil sein Vereinstrainer sagt, dass er ein sehr guter Tormann ist", kommentierte Krankl die Empfehlungen seines ehemaligen Sturm-Partners Walter Schachner, ohne diesen namentlichen zu erwähnen.

GAK stellt größtes Spielerkontingent
Mit fünf Spielern stellt der GAK ohnehin das größte Kontingent, da bei Tabellenführer Austria "mit Dospel und Vastic aber nur zwei Österreicher spielen", liegt dies für den Teamchef "in der Natur der Sache". Kopfzerbrechen bereitet hingegen das Länderspiel gegen Russland am 25. Mai nur zwei Tage nach dem ÖFB-Cupfinale, in dem der GAK bei einem zu erwartenden Aufstieg gegen SV Ried vertreten sein wird. (apa)

22.4.2004 11:22