Kronsteiner und Zellhofer nach Liga-Hit cool - Titelkampf wird jetzt zum Thriller
- Showdown der punktegleichen Leader am Sonntag
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·Titelkampf wird zum wahren Thriller
Austria & GAK marschieren
im Gleichschritt vorne weg
·1:0-Sieg: GAK zog mit Austria gleich
Aufhauser-Treffer sorgte für knappen Heimerfolg
·Gerechtes Remis:
Rapid - Bregenz 0:0
Zum dritten Mal kein Sieger
in dieser Liga-Partie
·Abstiegsderby: 0:0 bei Salzburg - Sturm
Viele Chancen, aber keine Tore in Salzburg
·Die Umfrage: Wer wird BL-Meister?
Heißt der Meister wieder Austria oder packt's GAK
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Kollmann ist der beste Bomber der Saison
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Mitiskutieren: Wie gehts weiter? Neuer Trainer?
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Die Abschlusstabelle
der Saison 2003/04
Beide Treffer beim 1:1 zwischen Pasching und der Austria waren zumindest fragwürdig. Dennoch bleiben beide Trainer in der heißen Phase der Meisterschaft überraschend cool und lobten statt den Schiri zu kritisieren die ansprechende Niveau der Partie. Im Titelkampf ist die Austria jetzt wieder punktegleich mit dem GAK. Sonntag steigt der Hammer-Hit im Horr-Stadion!
Als wahre Gentlemen präsentierten sich Georg Zellhofer und Günter Kronsteiner am Sonntag nach dem sehenswerten T-Mobile-Bundesliga-Schlager FC Superfund Pasching gegen Austria Wien (1:1). Obwohl die Treffer von Kiesenebner (Elfer-Foul außerhalb des Strafraums) und Helstad (abseitsverdächtig) viele Gemüter erhitzten, stellten sich die beiden "Feldherren" hinter den Schweizer Referee Claudio Circhetta. Stattdessen hoben Zellhofer und Kronsteiner viel mehr das ansprechende Niveau der Partie hervor.
"Wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften gesehen, Pasching hat großartig gespielt und ist nicht zu Unrecht 13 Partien in Folge ungeschlagen", meinte Kronsteiner, der erstmals in seiner Ära als Austria-Sportmanager nicht als Sieger das Stadion verließ. "Eine begeisternde, rassige Partie mit vielen Torchancen", befand auch sein Gegenüber Zellhofer.
GAK Sieger der Runde
Der wahre und einzige Sieger der Runde, in der gerade einmal fünf Tore fielen, hieß aber GAK, denn mit Pasching-Austria (1:1), Rapid-Bregenz (0:0), Admira-Kärnten (1:1) und Salzburg-Sturm (0:0) endeten alle vier weiteren Partien Remis. Die Grazer spielten beim 1:0 gegen Mattersburg zwar wenig meisterlich, schlossen aber vor dem großen Schlager der 32. Runde am kommenden Sonntag im Horr-Stadion wieder zu Meister Austria auf - beide Teams halten bei 62 Punkten.
Beide Trainer verteidigen Schiedsrichter Circhetta
Im Mittelpunkt standen im ausverkauften Waldstadion auch der Unparteiische Circhetta und seine Assistenten Remy und Mitrovic. Beim 1:0 für die Austrianer durch Helstad (23.) stand Rushfeldt hauchdünn im Abseits, beim Ausgleich durch Kiesenebner (51.) passierte das Foul vom patzenden Dospel an Datoru ebenso knapp außerhalb des Strafraums. "Kein Vorwurf an den Schiedsrichter, er war ganz klar Chef am Platz und hat großartig und couragiert gepfiffen. Mit dieser Leistung in diesem brisanten Spiel hat er sich bewährt", fand Kronsteiner dennoch nur lobende Worte. Auch Zellhofer meinte: "Der Schiedsrichter hat tadellos gepfiffen."
Der "Mann in Schwarz" verteidigte seine Pfiffe so: "Mein Assistent hat entschieden, dass die Spieler genau auf einer Linie standen. Im Zweifelsfall entscheidet man zu Gunsten des Stürmers. In der zweiten Situation habe ich mich für Elfmeter entschieden, denn das Foul geschah auf der Linie. Und die gehört zum Strafraum dazu."
Bitter vor allem für ÖFB-Teamverteidiger Dospel, der vor seinem Foul grob schnitzte, den Ball nicht traf. "Nicht wegen der Elfer-Entscheidung, sondern wegen der Entstehung ist das ärgerlich. Wir waren in Ballbesitz und haben trotzdem einen Elfmeter kassiert", meinte Kronsteiner über die Schlüsselszene.
Nun gilt die volle Konzentration aber bereits dem Gipfeltreffen mit dem GAK. Kronsteiner, der seiner Truppe zwecks Regeneration am Montag freigab: "Dieses Spiel hat sicher vorentscheidenden Charakter. Sollten wir aber nicht gewinnen, können wir trotzdem noch Meister werden." Austria-Verteidiger Dospel ist sich sicher: "Wenn wir den GAK schlagen, dann werden wir auch Meister."
Leiten wird diese Partie übrigens der renommierte Schweizer Referee Urs Meier.
