Trampusch Sechster beim Giro del Trentino: Als Lohn zum "großen" Giro
- Gesamtsieg an Italiener Damiano Cunego
Der Tiroler Gerhard Trampusch beendet den Giro del Trentino auf dem sechsten Gesamtrang und darf als Dank für die starken Leistungen in den Bergen dafür für sein Team Acqua & Sapone zum Giro d'Italia.
Gerhard Trampusch hat den Giro del Trentino am Freitag auf dem sechsten Gesamtrang beendet und damit seine beste Platzierung seit langem erreicht. Die starke Leistung in den Bergen, vor allem Rang sechs auf der zweiten Etappe, brachten dem Tiroler auch die erhoffte Nominierung für den am 8. Mai beginnenden Giro d'Italia im Team Acqua & Sapone.
"Das ist eine Genugtuung nach dem verkorksten vergangenen Jahr", freute sich Trampusch, der seinem Ruf als Kletterspezialist endlich wieder gerecht wurde. "Ich bin froh, dass es jetzt wieder halbwegs locker geht und dass ich mitfahren kann, wenn es schwer wird." Trampusch, der Siebente der Schlussetappe nach Arco (Sieger im Massensprint war Jan Svorada/CZE), erfüllte als Gesamt-Sechster (+1:25) die B-Norm des ÖOC für Athen.
Den Gesamtsieg in dem Bewerb der Kategorie 2.2 (wie Wiesbauer-Tour), dem letzten Etappenrennen vor dem Giro-Start und entspechend stark besetzt, sicherte sich der Italiener Damiano Cunego aus dem Team Saeco vor dem Slowenen Jure Golcer, dem Vorjahrs-Zweiten der Wiesbauer-Tour, sowie Vorjahrssieger Gilberto Simoni. Als bester Fahrer des Elk-Teams, das im Trentino überfordert war, landete Wolfgang Murer an der 65. Stelle (+24:09).
(apa/red)
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