Tennis: ÖTV-Fed-Cup-Damen sind fix im Weltgruppen-Viertelfinale!
- Schett besiegte "Ersatzfrau" Sucha in drei Sätzen
- 3:2-Heimsieg gegen die Slowakinnen
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Der Argentinier schlägt Schüttler in drei Sätzen
Österreichs Fed-Cup-Damen haben schon im ersten Einzel am Sonntag den Sieg über die Slowakei und damit den Aufstieg ins Weltgruppen-Viertelfinale gesichert. Barbara Schett bezwang in St. Pölten die an Stelle von Ludmila Cervanova eingesetzte Martina Sucha nach 2:08 Stunden mit 7:5,1:6,6:2. Damit waren das vierte Einzel und das Doppel bedeutungslos geworden, beide Spiele gingen an die Slowakei.
Sie stellte damit vorzeitig die uneinholbare 3:0-Führung her. Österreich hat auch in der Runde der besten acht wieder Heimvorteil und trifft am 10. und 11. Juli auf Rekordsieger USA, das Slowenien mit 4:1 aus dem Bewerb warf. "Hauptsache irgendjemand hat den dritten Punkt gemacht. Ob das jetzt ich bin oder die Babsi (Schwartz) ist eigentlich egal, denn wir sind ein Team", wollte Schett nach ihrem zweiten Einzelpunkt nicht zu viele Lorbeeren ernten.
Babsi Schwartz kam dann aber nicht mehr zum Einsatz. An ihrer Stelle trat Sybille Bammer gegen Janette Husarova an und unterlag im vierten und letzten Einzel mit 3:6 und 2:6. Das abschließende Doppel verlieren Schwartz/Wartusch gegen Husarova/Cervanova mit 3:6, 6:3 und 4:6.
Schett musste lange zittern
Die Partie zwischen der Nummer 55 (Schett) und der Nummer 70 der Welt begann gar nicht nach Wunsch der ÖTV-Delegation: Schett geriet im ersten Satz mit 1:4 in Rückstand, doch auch Sucha glänzte nicht gerade in ihren Aufschlag-Spielen. Schett: "Da hätte es genauso gut auch 4:1 für mich stehen können, und das hatte ich auch im Kopf." Mit zwei Rebreaks schaffte Schett das 4:4. Nach neuerlichen Aufschlagverlusten beider Spielerinnen brachte die Tirolerin ihren Aufschlag zum 6:5 durch und mit dem insgesamt neunten Break sicherte sie sich Satz eins mit 7:5.
Im zweiten Durchgang geriet Babsi aber mit 0:2 in Rückstand und schon bald war klar, dass dieses Match in einen dritten Satz gehen würde. Schett führte im dritten Durchgang rasch mit 4:0, ließ Sucha noch auf 2:4 herankommen, servierte dann aber zum 6:2 aus.
"Es war unser Ziel, den Sieg schon mit dieser dritten Partie klarzumachen. Aber ehrlich gesagt hätte ich es vorher nicht erwartet, sondern habe gedacht, dass wir einen der ersten drei Einzelpunkte abgeben müssen", meinte Fed-Cup-Kapitän Alfred Tesar. "Ich hoffe, dass der Erfolg den Spielerinnen auch für ihre Karrieren neue Motivation gibt."
Auch im nächsten Jahr wieder in der Weltgruppe
Schett, Schwartz und Co. haben damit auch vorzeitig die Zugehörigkeit zur Weltgruppe I im Jahr 2005 geschafft. Der Modus für den größten Damen-Mannschaftsbewerb der Sportwelt wird ja kommendes Jahr wieder geändert. Wie schon vor einigen Jahren spielen die besten acht Nationen in der Weltgruppe I, die nächsten acht in Weltgruppe II.
Die Viertelfinal-Paarungen:
Österreich - USA
Russland - Argentinien
Belgien - Spanien
Frankreich - Italien
(apa/red)
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