Präsidentenwahl voller Emotionen: 86-Jährige verließ nach 1 Jahr wieder Haus
- Gelähmte wollte unbedingt Fischer wählen
- Andere finden Formel 1 interessanter
Die Bundespräsidentenwahl veranlasste eine 86-jährige Klagenfurterin, das erste Mal nach einem Jahr wieder das Haus zu verlassen. "Ich muss Heinz Fischer wählen", erklärte die Frau, die nach einer schweren Operation im Rollstuhl sitzt.
Nachdem die Frist für die Bestellung einer fliegenden Wahlkommission versäumt worden war, ließ sie sich am Sonntag von ihrer Tochter ins nahe gelegene Wahllokal in Klagenfurt bringen.
Schumi schlägt Fischer und Ferrero
Weit mehr Interesse als für den Ausgang der Bundespräsidentenwahl zeigte eine Gruppe junger Klagenfurter in einem Innenstadt-Cafe für den Stand des Formel-1-Rennens in Imola, das einmal mehr Michael Schumacher für sich entscheiden konnte. Ob sie einen der beiden Präsidentschaftskandidaten gewählt hätten, verneinten sie. "Der Fischer ist zu alt und Ferrero-Waldner zu arrogant", so die Begründung. Einer meinte: "Wenn der Armin Assinger kandidiert hätte, wäre ich schon wählen gegangen."
(apa, red)
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