Trotz Sagern zur "Beschäftigungspolitik": Ferrero würde Jörg Haider angeloben
- Außenministerin: "Ich babe mit Nazi-Zeit nichts am Hut"
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Wird Heinz Fischer ein guter Bundespräsident?
Die VP-Präsidentschaftskandidatin im TV-Verhör: Würde sie jemanden, der wie Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider (F) von der "ordentlichen Beschäftigungspolitik" gesprochen habe oder jemanden, der wie der freiheitliche Volksanwalt Ewald Stadler die NS-Zeit mit der Besatzungs-Zeit nach 1945 verglichen habe, zum Minister angeloben? Ferrero: Haider sei eben erst zum Landeshauptmann angelobt worden, die Frage stelle sich daher nicht. Auf weitere Nachfrage meint Ferrero dann: Jemand, der Landeshauptmann sei, könne auch Minister werden. Sie müsse sich dann jedenfalls vor einer Angelobung jeden im Detail ansehen.
ÖVP-Bundespräsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner grenzte sich Mittwoch Abend in einem TV-Interview erneut von NS-Gedankengut ab. Zur Aufforderung der Grünen, dies noch deutlicher zu tun, meinte die Außenministerin: "Ich habe weder mit der Nazi-Zeit noch mit diesem Denken irgendetwas am Hut."
Nicht gefallen lassen wollte sich Ferrero-Waldner den Vorwurf, sie habe im Außenministerium nie Frauen gefördert. Und sie zählte auf: es gebe zwölf Botschafterinnen, sieben Generalkonsulinnen, zwei Vertreterinnen von Kulturforen und eine Frau an der Spitze eines Entwicklungszusammenarbeits-Koordinationsbüros.
Zurück wies sie auch die Frage, dass sie zwar SPÖ-Kandidaten Heinz Fischer als Parteisoldaten abstemple, aber nicht doch selber durch ihre ÖVP-Mitgliedschaft und Mitgliedschaft im ÖVP-Vorstand nicht auch eine Parteisoldatin sei. Es sei ein "ganz großer Unterschied", ob man einfaches Parteimitglied sei oder eine führende Parteiposition einnehme, so Ferrero-Waldner. (apa/red)
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