Reaktion auf FP-Hearing: Van der Bellen zollt klaren Fischer-Aussagen "Respekt"
- Ferrero sollte sich ebenfalls von FP-Sagern distanzieren
- PLUS: Stimmen Sie mit - Wer soll Präsident werden?
·Fischer mit FP-Hearing zufrieden
Diskussion war "lebendig, manchmal hart, aber fair"
·Noch immer keine FP-Wahlempfehlung
Hearing: Fischer verteidigt SP-Ausgrenzungspolitik
·Wer soll in die Hofburg einziehen?
Mitstimmen & schauen, wer im Finish führt!
·Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
Wird Heinz Fischer ein guter Bundespräsident?
·Promi-Parade für Fischer und Ferrero
Liste: Wer welchen BP-Kandidaten wählt!
Der Grüne Bundessprecher Alexander Van der Bellen äußerte am Mittwoch "Respekt und Anerkennung" für SPÖ-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer nach dem Hearing bei den Freiheitlichen. Fischer habe sich im Rahmen des Hearings von "verschiedenen unerträglichen Aussagen von FPÖ-Politikern - auch beispielsweise vom Ausspruch Jörg Haiders zur ordentlichen Beschäftigungspolitik im Dritten Reich - distanziert". Van der Bellen gegenüber der APA: "Die ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner wäre gut beraten, in ähnlicher Weise eine klare Haltung an den Tag zu legen."
Ferrero-Waldner sollte sich ebenfalls von diesen unerträglichen FPÖ-Sagern zur NS-Zeit distanzieren. Immerhin, so Van der Bellen, zähle es zu den Aufgaben eines Bundespräsidenten, "Versuchen der Geschichtsfälschung entgegen zu wirken".
Auf die Frage, ob dies nicht schon eine ziemlich klare Wahlempfehlung der Grünen für Fischer sei, sagte Van der Bellen, "das ist es nicht". Die Grünen würden bei ihrer Haltung ja bleiben, keine offizielle Wahlempfehlung abzugeben, denn die Wähler seien sehr wohl mündig genug, selbst ihre Entscheidung zu treffen. (apa/red)
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