Präsidentschaftswahl: FPÖ-Granden tendieren zu Benita Ferrero-Waldner
- Haubner lässt Wahl-Entscheidung noch offen
- PLUS: Stimmen Sie mit - Wer soll Präsident werden?
·Noch immer keine FP-Wahlempfehlung
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·Fischer: "Grenze niemanden aus"
Haider als Regierungs- mitglied akzeptabel?
·Wer soll in die Hofburg einziehen?
Mitstimmen & schauen, wer im Finish führt!
·Ex-FPÖ-Ministerin setzt auf Ferrero
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Frauen-Plattform
·Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
Wird Heinz Fischer ein guter Bundespräsident?
·Promi-Parade für Fischer und Ferrero
Liste: Wer welchen BP-Kandidaten wählt!
Die geschäftsführende FPÖ-Obfrau Haubner lässt es noch offen, ob sie persönlich ihr Wahlverhalten bei der Präsidentenwahl am kommenden Sonntag kundtun wird. Eine offizielle Wahlempfehlung der Freiheitlichen werde es aber nicht geben. Justizminister Böhmdorfer, Gesundheitsstaatssekretär Waneck und Sportstaatssekretär Schweitzer wollten ihr Wahlverhalten vor dem Ministerrat ebenfalls nicht öffentlich bekannt geben.
Böhmdorfer und Waneck verwiesen lapidar des Liberalen Forums gewesen und stets auf Seiten der "Ausgrenzer" gestanden. Zu Ferrero-Waldner falle ihm deren Einsatz für die EU-Erweiterung ein. Zusatz: Ihm wäre lieber gewesen, wenn die Außenministerin die Interessen Österreichs in den auf das Wahlgeheimnis. Angesprochen auf die Unterstützer von Ferrero-Waldner unter den FP-Funktionären meinte Waneck, in der FPÖ könne jeder "tun und lassen" was er will.
Schweitzer gab sowohl zu Fischer als auch zu Ferrero-Waldner kritische Bemerkungen ab. Was ihm zum SP-Kandidaten einfalle? Dieser sei Geburtshelfer Vordergrund gestellt hätte.
Raschhofer für Ferrero
Ihre Unterstützung für Ferrero-Waldner hat die FPÖ- Delegationsleiterin im Europaparlament, Daniela Raschhofer am Dienstag erklärt. Die Außenministerin sei für das Amt der Bundespräsidentin bestens qualifiziert, deshalb werde sie ihr am Sonntag ihre Stimme geben, sagte Raschhofer in einer Aussendung.
Grasser besonders motiviert
Keine Zweifel an seinem Wahlverhalten ließ auch der sich als parteifrei bezeichnende Finanzminister Grasser. Er habe Dienstagfrüh am Schwedenplatz schon Werbung für die VP-Kandidatin gemacht, so das jetzt in der ÖVP verankerte frühere FP-Mitglied vor dem Ministerrat.
Gorbach wird Präferenz bald kundtun
Vizekanzler Hubert Gorbach (F) wird öffentlich kundtun, wen er bei der Bundespräsidentenwahl am Sonntag seine Stimme geben wird. Ob sein Vertrauen - wie allgemein erwartet - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) gilt, oder aber doch dem SP-Kandidaten Heinz Fischer, ließ der Infrastrukturminister am Dienstag aber noch offen. Dafür sei es "noch ein bisschen zu früh". Dass er noch nicht wisse, wen er wählen soll, habe er damit jedoch nicht gesagt, erklärte Gorbach. (apa/red)
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