Der Endspurt im Hofburg-Rennen:
Die SPÖ gibt sich siegessicher
- Darabos: Wahlkampf-Budget beinahe ausgeschöpft
- PLUS: Stimmen Sie mit - Wer soll Präsident werden?
·Noch immer keine FP-Wahlempfehlung
Hearing: Fischer verteidigt SP-Ausgrenzungspolitik
·Wer soll in die Hofburg einziehen?
Mitstimmen & schauen, wer im Finish führt!
·Ex-FPÖ-Ministerin setzt auf Ferrero
Monika Forstinger gründet
Frauen-Plattform
·Ganz Österreich diskutiert jetzt mit!
Was sagen Sie zu Heinz Fischer als neue Nr. 1?
·Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
Wird Heinz Fischer ein guter Bundespräsident?
·Promi-Parade für Fischer und Ferrero
Liste: Wer welchen BP-Kandidaten wählt!
Die SPÖ gibt sich zu Beginn der letzten Wahlkampfwoche für den Bundespräsidenten siegesgewiss. "Ich bin fest überzeugt, dass Heinz Fischer die Wahl gewinnen wird", versicherte Bundesgeschäftsführer Darabos. Im ATV-Interview sei Fischer inhaltlich sattelfester und auch bürgernäher gewesen als ÖVP- Konkurrentin Ferrero-Waldner.
Ihr Budget für Wahlwerbung hat die SPÖ laut Darabos bereits großteils ausgeschöpft: Von den im Fairnessabkommen erlaubten vier Millionen Euro wurden seinen Angaben zufolge bereits 3,5 Millionen verbraucht. Beim FP-Hearing am Dienstagabend werde Fischer den freiheitlichen Wählern ein Angebot machen, ohne sich an die FPÖ anzubiedern, kündigte Darabos an.
Am Mittwoch beginnt dann eine dreitägige Österreich-Rundfahrt mit der Bahn. Die Tour führt von Wien über Niederösterreich und die Steiermark nach Kärnten, dann geht es weiter nach Vorarlberg und über die Westbahn zurück nach Wien. In den letzten Tagen bis zur Wahl will die SPÖ die Themen Neutralität und soziale Gerechtigkeit in den Vordergrund rücken. "Das sind Themen, die der ÖVP weh' tun."
Massive Kritik an Fischers Aussagen in der ATV+-Sendung kommt inzwischen von ÖVP-Generalsekretär Lopatka. Fischer habe darin die Unvergleichbarkeit des Holocausts in Frage gestellt und dies für seine Bescheidenheit an der Kritik des Massakers am Tiananmen-Platz in Peking benützt, so Lopatka.
Fischer hatte gemeint, die USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien sollten mit ihrer Kritik an China bescheidener sein. Denn auch Europa habe Massaker zu verantworten.
(apa)
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