Anschläge, Explosionen, Angriffe: Auch am Sonntag dutzende Tote im Irak
- Vier Schulkinder in Bagdad erschossen
- Spanische Soldaten töten bei Gefecht zwei Angreifer
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Bei zahlreichen Anschlägen, Explosionen und Angriffen sind auch am Sonntag im Irak dutzende Menschen getötet worden. In Bagdad wurden vier Schulkinder erschossen. Bei Raketenangriffen in der nordirakischen Stadt Mossul (Mosul) sind nach neuen Angaben am Sonntag mindestens sieben Iraker getötet worden. In Diwaniyah wurden zwei Angreifer von spanischen Soldaten erschossen.
In Bagdad fielen Augenzeugen zufolge die Gewehr-Schüsse auf die Schulkinder kurz nach einem Bombenanschlag auf ein US-Militärfahrzeug. Die Kinder, alle im Alter von zwölf Jahren, hätten ihre Schule im Osten Bagdads verlassen, um sich das brennende Auto anzuschauen, sagten Augenzeugen. Als die Schüler und andere Passanten jubelnd um das Fahrzeug herumgestanden hätten, habe jemand auf sie gefeuert. Mindestens fünf weitere Menschen seien durch Schüsse verletzt worden hieß. Von der US-Armee war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
In der Stadt Mossul sind kamen bei Raketenangriffen am Sonntag mindestens sieben Iraker ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Nach Angaben irakischer Krankenhausmitarbeiter und der Koalitionsstreitkräfte richteten sich die Angriffe gegen eine Polizeiwache, ein Krankenhaus, eine Fernsehstation sowie gegen ein Hotel der Stadt. Ein achter Iraker wurde bei dem Angriff auf einen US-Militärkonvoi in Mossul von US-Soldaten erschossen, wie die Polizei mitteilte. Zwei weitere Angreifer hätten die Flucht ergriffen.
Spanische Soldaten haben in der irakischen Stadt Diwaniyah bei einem Feuergefecht zwei Angreifer erschossen. Das berichtete der spanische Rundfunk am Sonntag unter Berufung auf Militärkreise. Die irakischen Angreifer hatten nach diesen Angaben zuvor amerikanische Militärs angegriffen und zwei US-Soldaten verletzt. Die Spanier hätten eingegriffen, um den Amerikanern beizustehen und die Verletzten in Sicherheit zu bringen, hieß es.
(apa)
