Nadjaf: Al Sadr droht bei US-Angriff mit Selbstmordanschlägen
- Seine Kämpfer wären zu Märtyrertod bereit
Muktada Al Sadr droht den USA wieder. Der radikal schiitische Geistliche hat den USA mit Selbstmordanschlägen gedroht, sollten die US-Besatzer die belagerte und den Schiiten heilige Stadt Nadjaf anzugreifen. Seine Kämpfer seien bereit den Märtyrertod zu sterben und würden notfalls zu lebenden Zeitbomben.
Der gegenwärtig amtierende Vorsitzende des von den USA eingesetzten provisorischen Regierungsrats, Kurdenführer Massud Barzani, bestätigte unterdessen neue Bemühungen der Sicherheitskräfte um Stabilität in Najaf und anderen Städten. Das Innenministerium und seine Abteilungen versuchten nach Kräften, Gewaltakte zu verhindern, erklärte Barzani in einem Brief an lokale Stammesführer, die zu einem Ende der weit verbreiteten Angriffe aufgerufen hatten.
Bei einem Überfall schiitischer Milizen auf einen Militärkonvoi in Kerbala wurde ein Soldat der örtlichen Koalitionstruppe aus Bulgaren, Polen, Letten und Litauern verletzt.
