Wieder eine Geisel im Irak ermordet? Dänischer Geschäftsmann tot gefunden!
- Regierung in Kopenhagen unter Druck
·Italien will Lösegeld
für Geiseln zahlen
Auch der Papst appelliert an Entführer im Irak
·Irak: US-Soldat wurde gekidnappt!
Italienische Angehörige senden Video-Appell
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Bei Zustimmung der betroffenen Länder
·Italienische Geisel im Irak erschossen!
Regierung Berlusconi will mit Entführern verhandeln
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Drei Personen noch in der Gewalt der Kidnapper
Ist wieder eine Geisel im Irak ermordet worden? Ein vermisster dänischer Geschäftsmann wurde tot aufgefunden. Das teilte das Außenministerium in Kopenhagen am Mittwoch mit. Die Leiche des Vermissten sei am 12. April von irakischen Polizisten gefunden worden, hieß es. Der Mann wurde seit dem 11. April vermisst.
Das dänische Außenministerium sei von der US-Zivilverwaltung am Dienstagabend über das Schicksal des Vermissten informiert worden. Über die Umstände seines Todes oder den Fundort der Leiche wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Der Geschäftsmann arbeitete laut einem Bericht des dänischen Fernsehens an einem Abwasser-Projekt in Basra und wurde auf dem Weg nach Bagdad in Tadschi gefangen genommen. Dänemark hat in der Region 410 Soldaten stationiert.
Bereits vor einigen Tagen war eine von vier italienischen Geiseln ermordet worden.
Die dänische Regierung, die den Irak-Krieg der USA unterstützt hat, hatte am Montag zehn bisher als vertraulich eingestufte Geheimdienstberichte über die angebliche Existenz irakischer Massenvernichtungswaffen veröffentlicht. Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen wollte damit den Vorwurf entkräften, er habe das Parlament vor eineinhalb Jahren bezüglich der irakischen Waffen belogen. Rasmussen wies die Forderung des sozialdemokratischen Oppositionschefs Mogens Lykketoft nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zurück.
(apa/red)
