Mittwoch, 21. April 2004

Armeeflieger-Crash in Deutschland: Zwei Tornados stießen in der Luft zusammen

  • Zwei Insassen überlebten den Absturz nicht
  • Zwei konnten sich mit Schleudersitzen retten

Zwei Tornados der deutschen Bundeswehr sind am Mittwochvormittag in der Nähe des schleswig-holsteinischen Badeorts St. Peter-Ording zusammengestoßen. Zwei von vier Insassen wurden bei dem Unfall getötet. Die anderen zwei Besatzungsmitglieder konnten sich mit Hilfe des Schleudersitzes retten.

Das Unglück ereignete sich gegen 10.25 Uhr im Gebiet der Ortschaft Garding; die Ursache ist noch nicht offiziell geklärt.

Die zwei Überlebenden des Zusammenstoßes erlitten nach Angaben eines Sprechers der Husumer Einsatzleitstelle offenbar nur leichte Verletzungen. Sie wurden aber ärztlich versorgt. Einsatzkräfte der Polizei sperrten ein acht Quadratkilometer großes Gebiet im Raum Garding ab, in dem nun die Trümmer der Flugzeuge untersucht werden sollten.

Am Unfallort hätten am Vormittag keine "extremen Witterungsbedingungen" geherrscht, sagte der Polizeisprecher.
(apa, red)

21.4.2004 12:37