Honduras' Abzug aus dem Irak innerhalb von sechs bis acht Wochen
- Auf Kooperationsbereitschaft der USA angewiesen
- PLUS: Bush attackiert Spaniens Premier
·Bush attackiert Spaniens Premier!
Auch Honduras ziehen jetzt Truppen aus Irak ab
·Spaniens Soldaten verlassen den Irak
Schiitenführer al Sadr: Keine weiteren Angriffe
·Irak: Prodi begrüßt Spaniens Abzug
"Zapateros Haltung ist sehr klar, wir teilen sie"
Honduras wird für den Abzug seiner rund 370 Soldaten aus dem Irak sechs bis acht Wochen benötigen. Verteidigungsminister Federico Breve Travieso sagte am Dienstag, seine Regierung sei dabei auf die Kooperationsbereitschaft der USA angewiesen. Diese sollten die honduranischen Soldaten zurückfliegen, nachdem sie im vorigen Jahr bereits den Lufttransport in den Irak übernommen hatten. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass die Truppen beim Abzug nicht angegriffen würden.
Honduras' Präsident Ricardo Maduro hatte am Montag angekündigt, die Soldaten seines Landes würden schnellstmöglich abgezogen. Er reagierte damit auf den vom neuen spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero angeordneten Abzug der spanischen Truppen, unter deren Kommando die Honduraner bis jetzt standen. In der Brigade "Plus Ultra" dienen außerdem Soldaten aus El Salvador und der Dominikanischen Republik. Der dominikanische Präsident Hipólito Mejía sagte am Dienstag, dass der weitere Verbleib der Truppe im Irak überprüft werde. (apa)
