"Mutig in die Zukunft": FP Oberösterreich will wieder zu früherer Größe zurück
- Parteitag: Inhaltliche und personelle Weichen gestellt
Der 28. ordentliche Parteitag der FP Oberösterreich am Samstag im Brucknerhaus Linz unter dem Motto "Mutig in die Zukunft" stellte die personellen und inhaltlichen Weichen für das erklärte Ziel, zur früheren Stärke zurückzukehren. Durch alle Wortmeldungen sowie die Referate zogen sich Appelle zur Geschlossenheit und Zusammenarbeit.
Die Freiheitlichen hatten in Oberösterreich bei der Landtagswahl im Herbst des Vorjahres einen Stimmenverlust von über zwölf Prozentpunkten auf 8,2 Prozent, die Halbierung der Landtagsmandate auf vier und den Verlust von zwei Sitzen in der Landesregierung hinnehmen müssen. Als Ursache bezeichnen die oberösterreichischen Freiheitlichen die Turbulenzen in der Partei auf Bundesebene.
FPÖ will zu früherer Größe zurück
In ihren Referaten sahen aber der wiedergewählte Landesparteiobmann Günther Steinkellner, die geschäftsführende Bundesparteiobfrau Haubner, Vizekanzler Gorbach und Bundesparteiobmann Sozialminister Haupt die FPÖ wieder auf dem Weg, gemeinsam zu erstarken und zu den "früheren Größenordnungen" zurückzukehren.
Der bisherige Landesparteiobmann Günther Steinkellner wurde nach einer Debatte mit kontroversen Wortmeldungen vom oberösterreichischen FP-Landesparteitag mit 84,5 Prozent der Delegiertenstimmen wiedergewählt. Der Kärntner Landeshauptmann Haider hatte sich ebenfalls in einer Videobotschaft für ihn ausgesprochen.
Leitlinien festgelegt
Die künftigen Leitlinien der oberösterreichischen Freiheitlichen wurden durch einen Beschluss sowie die Zuweisung von insgesamt 30 Anträgen zu neun Themenkreisen an die entsprechenden Gremien festgelegt. Unter anderem ging es darin um den Schutz der heimischen Arbeitsplätze nach der EU-Erweiterung oder die Ablehnung des EU-Beitritts der Türkei, weil diese nicht zum europäischen Kulturkreis gehöre.
(apa)
