Donnerstag, 15. April 2004

Autokonjunktur in Europa nahm im März weiter Fahrt auf

  • Pkw-Neuzulassungen stiegen in EU um 6,6 Prozent
  • VW baute Führungsposition auf 16,9 Prozent aus

Europas Autobauer atmen auf, denn die Autokonjunktur in Europa nimmt weiter Fahrt auf: In den EU-Staaten lag die Zahl der neuzugelassenen Pkw im März mit 1,669 Millionen Autos um 6,6 Prozent höher als im Vergleichsmonat des Vorjahrs, teilte der Dachverband der europäischen Automobilbauer ACEA am 15. April mit.

In der EU zusammen mit den drei EFTA-Staaten Norwegen, Schweiz und Island sowie acht EU-Beitrittsländern (ohne Malta und Zypern) stiegen die Neuzulassungen im März um 7,2 Prozent auf 1,792 Millionen. Nach den guten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts für den deutschen Markt vom Vortag (plus 4,5 Prozent auf knapp 333.000 Autos) meldete ACEA auch für die anderen wichtigen nationalen Absatzmärkte zumeist deutliche Zuwachsraten.

In Spanien stiegen die Zulassungen um 28,1 Prozent!
So stiegen die Zulassungen in Spanien um 28,1 Prozent auf fast 155.000 Pkw, in Großbritannien um 6,6 Prozent auf fast 467.000 und in Frankreich um 5,7 Prozent auf knapp 198.000 Pkw. Für Italien meldete der Verband dagegen ein Zulassungsminus von acht Prozent auf gut 250.000 Pkw. Etwas relativiert werden die starken Zuwachszahlen laut ACEA allerdings dadurch, dass der Berichtsmonat zwei Arbeitstage mehr hatte als der März des Vorjahrs. Für die ersten drei Monate des Jahres addierten sich die Zulassungen in den von der ACEA-Statistik erfassten Ländern auf gut 4,12 Millionen Pkw, 3,2 Prozent mehr als im ersten Quartal 2003.

Volkswagen baute Führungsposition auf 16,9 Prozent aus
In der Aufschlüsselung nach Marken konnte die VW-Gruppe im März mit fast 288.000 Neuzulassungen (plus 11,6 Prozent) den Platz als größter Hersteller mit einem Marktanteil von zuletzt 16,9 Prozent ausbauen. Die PSA-Gruppe (Peugeot und Citroen) verzeichnete mit knapp 240.000 Zulassungen ein Minus von 2,1 Prozent und verteidigte damit nur noch knapp Platz zwei der Hersteller-Liste dicht gefolgt von den japanischen Marken, die im März nur noch rund 300 Zulassungen weniger verbuchten. (APA/Red.)

15.4.2004 12:54