Temperaturen steigen: Jetzt wird's wieder Zeit für die Sommerreifen!
- Pneus vor Umstecken unbedingt auf Tauglichkeit prüfen
- Neue Regelung: Spike-Frist endet nun erst am 31. Mai
Die Sommerreifenzeit bricht an: Steigen die Temperaturen, können sich die Autofahrer guten Gewissens an den Wechsel von Winter- auf Sommerpneus machen. "Die Gummimischung bei Winterreifen ist für Fahrbahn-Temperaturen von unter zehn Grad ausgelegt. Bei höheren Temperaturen wird die Lauffläche der Winterreifen zu weich. Ein längerer Bremsweg und ein schlechteres Fahrverhalten des Autos sind die Folge", erklärte ÖAMTC-Techniker Franz Peleska.
Vor dem Umstecken müssen die Sommerreifen auf ihre Einsatzfähigkeit geprüft werden. Dazu gehört neben der Untersuchung auf Risse und Schäden auch ein kritischer Blick auf das Profil. Nähern sich die Reifen mit zwei bis drei Millimetern der gesetzlichen Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern, sollten sie nicht mehr verwendet werden.
Sicherheitsformel 4 x 4 x 4
Der ÖAMTC-Techniker erinnert an die Sicherheitsformel 4 x 4 x 4: Es gilt, immer vier gleiche Reifen mit mindestens vier Millimetern Profil, die nicht länger als vier Jahre im Einsatz gewesen sein sollen, zu verwenden.
Achtung: Neu gekaufte Sommerreifen haben noch nicht den vollen Grip. Sie sollten die ersten 200 Kilometer mit mittlerer Geschwindigkeit eingefahren werden, um die Laufflächenoberfläche anzurauen. Dabei sollten schnelle Kurvenfahrten und extreme Bremsmanöver vermieden werden. Beim Reifenumstecken gleich die Gelegenheit zum Check des Reserverades nützen: Je nach Angaben des Herstellers muss etwa bei einem Notrad der Luftdruck doppelt so hoch sein wie bei den montierten Pneus.
Den Sommerschlaf halten die Winterreifen am besten auf Felgen liegend übereinandergestapelt oder an der Wand hängend. "Starke Sonneneinstrahlung oder Wärmeeinwirkung beschleunigen den Alterungsprozess", sagt Peleska. (APA)
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