Mittwoch, 14. April 2004

World Awards jetzt auch für Frauen: Gorbatschow verleiht die ersten Preise

  • Preisträgerinnen werden in zwölf Kategorien ermittelt
  • Frauen-Weltkongress findet in Hamburg statt

Nach den Männern sind jetzt die Frauen dran: Am 9. Juni 2004 wird Friedens-Nobelpreisträger Michail Gorbatschow die ersten WOMEN’S WORLD AWARDS an Frauen verleihen, die unsere Welt verändert haben. Der Präsident der WORLD AWARDS wird die Preise in zwölf Kategorien vergeben. Die Verleihung der ersten globalen Auszeichnung für Frauen findet im Congress Center Hamburg (CCH) statt. Seit dem Jahr 2000 verleiht Gorbatschow die WORLD AWARDS. Eine Auszeichnung, die an Männer verliehen wird, die sich für Frieden und Toleranz in der Welt einsetzen, in der Männer meist für Gewalt und Krieg verantwortlich sind.

Paul McCartney, Michael Douglas, Papst Johannes Paul II., Simon Wiesenthal, Ted Turner, Günther Jauch, Christopher Reeve - sie alle verbindet eines: Sie sind Preisträger der WORLD AWARDS.

Am 9. Juni 2004 wird in Hamburg nun als Pendant zu den WORLD AWARDS für Männer im Rahmen einer glanzvollen internationalen Gala erstmals ein Weltpreis für Frauen verliehen. Die WOMEN´S WORLD AWARDS umfassen 12 Kategorien - darunter Toleranz und soziales Engagement sowie die Bereiche Kunst, Schauspiel und Business. Michail Gorbatschow, Präsident der WORLD AWARDS, über die Ziele: "Es ist längst an der Zeit für einen eigenen Welt-Frauenpreis. Frauen haben sich mehr um unsere Welt verdient gemacht als Männer. Wir wollen von nun an jährlich auch Frauen ehren, die unsere Welt zum Besseren verändert haben."

Jury mit über 300 Persönlichkeiten
Eine internationale Jury aus über 300 Persönlichkeiten - darunter Waris Dirie, Michael Douglas, Wolfgang Joop, Simon Wiesenthal, Veronica Ferres, Bernie Ecclestone, Christiane Hörbiger oder Heinrich von Pierer - wählt die Preisträgerinnen aus. Zur Verleihung im CCH, Hamburg, die federführend von Frauen geplant und organisiert wird, werden rund 2.500 Gäste aus aller Welt erwartet.

Zeitgleich zu den Auszeichnungen wird mit dem WOMEN’S WORLD FORUM eine globale Initiative gestartet, die sich weltweit für die Rechte der Frauen einsetzt. Michail Gorbatschow: "Eine Gleichstellung der Geschlechter ist noch längst nicht erreicht. In vielen Teilen der Welt gehören Diskriminierung, aber auch Gewalt immer noch zur sozialen Realität von Frauen. Die Gleichberechtigung herbeizuführen, ist eine Frage der Menschenrechte."

Zeitgleich: Frauen-Weltkongress wird gestartet
Unter dem Motto "Gemeinsam - Frauen für eine bessere Welt" findet am 8. und 9. Juni 2004 im Rathaus der Stadt Hamburg parallel zu den Frauen-Weltpreisen ein großer Frauen-Weltkongress statt, der sich mit der gegenwärtigen Situation von Frauen und den möglichen Perspektiven einer Stärkung ihrer Stellung in Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigt.

Zu den Partnerorganisationen des WOMEN’S WORLD FORUM und des Weltkongresses gehören u.a. UNIFEM, UNICEF, CARE, das Frauennetzwerk für Frieden, Terre des Femmes, der Deutsche Frauenrat und das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC).

"Hamburg erlebt eine Weltpremiere", kommentiert Ole von Beust, Erster Bürgermeister, die Entscheidung der Veranstalter für Hamburg. "Ich freue mich sehr, dass unsere Stadt Gastgeber dieser faszinierenden Veranstaltung sein wird. Wir können gespannt sein auf hochkarätige Preisträgerinnen und eine beeindruckende Gala." Von den letztjährigen WORLD AWARDS, zu denen Persönlichkeiten wie Michael Douglas, Morgan Freeman, Christopher Reeve, die Bee Gees, Cat Stevens und Lech Walesa nach Hamburg kamen, berichteten über 400 Journalisten und 26 TV-Teams aus aller Welt und erreichten über 350 Millionen Menschen.

Service
Weitere Informationen über die Frauen-Weltpreise, den Kongress und das WOMEN'S WORLD FORUM finden Sie unter: www.womensworldawards.com
(APA/red)

14.4.2004 14:34