Mittwoch, 14. April 2004

Beckhamgate: „Sex mit Becks“ als Serien-Coverthema. Das Sex-Protokoll des David B.

  • Ein halbes Dutzend Damen packt über den Ballesterer-King aus.
  • Das Geld des Flankenvirtuosen als Erotikum.

Seine Leistungen lassen derzeit in jeder Hinsicht zu wünschen übrig, in ehelicher Hinsicht wie auf dem grünen Rasen. Nachdem die Spitzenelf Real Madrid aus der Champions League ausgeschieden war, ging die Mannschaft um David Beckham, 28, auch daheim unter: ein peinliches 0:3 im Madrider Bernabeu-Stadion im Zuge der spanischen Meisterschaft gegen Osasuna.

Dem Kickerkönig drohte ein Schicksal wie seinerzeit dem Kollegen Ludwig XVI. Und wie diesem die arme Marie Antoinette stand auch Beckham die treue Ehefrau todesverachtend bei: Victoria Beckham, 30 und Spice-Girl in Frühpension, hielt auf der Tribüne durch bis zum bitteren Ende. Selbstverständlich war das keineswegs, und schon gar nicht unter den obwaltenden Umständen: Die Beckham’schen Flankenkünste sollen nämlich privatim in zahlreichen Auswärtspartien zum Tragen gekommen sein. Kaum ein Tag vergeht, an dem sich nicht irgendeine schamlose Person außerehelicher Eskapaden mit dem Ballestererkönig rühmt. Da bleib dem Ehepaar nur die Clinton-Strategie: Teamgeist beweisen, auch wenn Mrs. Beckham die tränenverschwollenen Augen hinter großen Sonnenbrillen tarnen musste.

Antrittskünstler. Nachdem PR-Girl Rebecca Loos für kolportierte 500.000 Euro in der Vorwoche ihren SMS-Verkehr mit dem Millionendribbler der Welt zugänglich machte, melden sich die Nachahmungsrammlerinnen im Halbdutzend. Dank Coverstorys von Windsor-Dimensionen steht der amtierende zweifache Vater und vormalige Vorzeigegatte als Unhold der schlimmsten Sorte da. Das „Sex-Protokoll des David Beckham“ wurde veröffentlicht: Neun Damen wollen mit ihm Freistoßübungen gepflogen haben. Fünf der Damen bürgten gar mit ihrem mehr oder weniger guten Namen, unter ihnen ein spanisches Regionalluder und das Model Esther Canadas. Auch Anwaltstochter und Gelegenheitsmodel Sarah Marbeck, 29, will aufgegaberlt worden sein. Marbeck zum Anti-Beckham-Kampfblatt Nr. 1, „News of the World“: „Als wir zum ersten Mal miteinander ins Bett gingen, küsste er mich überall. Da lag ich. David küsste meine Brüste. David Beckham!“

Strip in der Presse. Während einer Party in Singapur anno 2001 sei man einander begegnet, als der Mittelfeldstar mit Manchester United Asien bereiste. „Normalerweise“, so der originelle Trickkünstler, „mache ich so was nicht, aber würdest du mich später auf meinem Hotelzimmer besuchen?“ Die Dame eilte stracks ins Shangri-La-Hotel: „David führte mich zum Bett. Dann begann er, mich überall zu küssen. Dann hat er mich sexy massiert! Er schob seine Hand in meine Hose. Ich setzte mich auf ihn, spürte, dass er erregt war. Er zog mir das Top aus, wir liebten uns, vier Stunden lang. Es war perfekt, sehr leidenschaftlich.“

Betrogen und schwanger. Man korrespondierte per SMS unter den Tarnnamen „Peter Pan“ und „Tinkerbell“ (siehe Kasten). In Leeds gingen die Schamlosigkeiten weiter, obwohl Gattin Victoria damals im dritten Monat schwanger war. Die Rivalin: „Es gab keine Tabus. Das Licht blieb an. Er zog sich aus, stand nackt vor mir. Er hat einen tollen Körper, ist gut ausgestattet. Er begann, mich oral zu befriedigen. Seine Technik war sehr sinnlich.“ Beckham zum Abschied prophetisch: „Wenn wir erwischt werden, bekomme ich eine Menge Ärger.“

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14.4.2004 15:54