Ein Stein vom Herzen: Karl Moik im ersten Interview nach dem Infarkt
- Über seine Bypass-Operation, seine Genesung und den Abschied vom Stadl.

Menschen mit Bodenhaftung sind eben gut geerdet. Karl Moik, 65, bedient das Klischee zur Freude von Millionen Österreichern. Am kommenden Samstag, 17. April, kehrt er nach einem Herzinfarkt, dreifacher Bypass-Operation und erneuter Operation wegen einer geplatzten Wunde in den Musikantenstadl heim. Aufgebaut ist das rustikale Gehäuse in der Wiener Stadthalle. Am Karfreitag war Moik aus der Reha-Klinik entlassen worden. Wir erreichten ihn in seinem Haus in Oberalm. Im ersten Interview nach dem Zwischenfinale sprach er über Herzinfarkt, Operation und den Abschied vom Stadl.
NEWS: Herr Moik, wie geht es Ihnen jetzt?
Moik: Gut. Ich habe mich mit meinen beiden Ärzten in Großgmain besprochen, und sie sind beide unabhängig zu dem Ergebnis gekommen, ich kann es riskieren. Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn der Termin noch ein oder zwei Wochen später gewesen wäre. Aber den kann man nicht wegzaubern.
NEWS: Haben Sie Angst vor Komplikationen?
Moik: Wenn ich die hätte, dann hätte ich den Stadl überhaupt nicht gemacht. Wir haben uns natürlich abgesichert. Wir haben von den Proben am Donnerstag bis zum Samstag nach der Sendung einen Arzt hinter der Bühne, aber das sind nur Vorsichtsmaßnahmen. Wenn ich nicht das ärztliche Okay bekommen hätte, hätte ich es sicher nicht probiert.
NEWS: Sie haben 12 Kilogramm abgenommen.
Moik: Das stimmt. Durch die Operation und die ganzen Umstände ist das Gewicht verschwunden. Ich habe auch nichts dagegen.
Ich fürchte eher, dass es einmal wiederkommt. Ich hoffe, ich kann es verhindern. Jetzt haben wir die neunte Woche,
da ist halt, bedingt durch die ganzen Therapien, das Fett und das Wasser im Körper weggegangen.
NEWS: Haben Sie Ihre Essgewohnheiten umgestellt?
Moik: Nein, ich esse alles. Meine Frau kocht mir, was ich will. Heute hatten wir Spaghetti.
NEWS: Fühlen Sie sich jetzt als neuer Mensch?
Moik: Das würde ich nicht sagen, aber als ein anderer. Durch die drei Bypässe merke ich, wie der ganze Körper durchblutet wird. Ich spüre, wie das in mir arbeitet und sich positiv entwickelt.
NEWS: Was kann bei Ihnen zum Herzinfarkt geführt haben? Stress?
Moik: Wahrscheinlich. Ich habe nie gedacht, dass mir so etwas passiert. Und dann hat es zugeschlagen.
Das komplette Interview lesen Sie im neuen NEWS
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Tirol10:21
Betrunken am SteuerProbeführerscheinbesitzerin mit 1,7 Promille Alkohol im Blut von Polizei angehalten
Grand Prix von Monaco08:07
Pool-Party bei Red BullWebber feiert seinen ersten Saison-Sieg. Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari.
