Über 15 Millionen Fahrzeuge rollten 2003 auf der Brennerautobahn
- Zunahme um 2,18 Prozent - Leichtes Minus bei Mauteinnahmen

Über 15 Mio. Fahrzeuge sind im vergangenen Jahr auf der Brennerautobahn A 13 in Nordtirol gerollt. Das sind um 2,18 Prozent mehr als 2002. Diese Zahlen gab die Alpenstraßen AG am Mittwoch in Innsbruck bekannt. Bei den Mauteinnahmen wurde ein leichtes Minus verzeichnet.
Waren 2002 noch 14,967 Mio. Fahrzeuge auf dem mautpflichtigen Teil der Brennerautobahn registriert worden, so stieg die Zahl im Vorjahr auf 15,294 Mio. an. Am häufigsten frequentierten Pkw und einspurige Fahrzeuge die Nord-Süd-Verbindung: Insgesamt 13,318 Mio. derartige Fahrzeuge waren 2003 unterwegs. Das entspricht einer Zunahme von 4,70 Prozent. In den Kategorien 2 und 3 waren mit rund 418.000 Fahrzeugen um 41,08 Prozent weniger gefahren als im Jahr zuvor. Ein Plus von 1,39 Prozent gab es bei den Fahrzeugen der Kategorie 4. Von diesen Lkw wurden im abgelaufenen Jahr 1,557 Mio. gezählt.
Die Mauteinnahmen auf der Brennerautobahn machten im vergangenen Jahr 141,748 Mio. Euro netto aus. Das bedeutet ein Minus von 0,74 Prozent gegenüber 2002.
Seit Jahresbeginn sind die Lkw-Zahlen am Brenner, wie berichtet, noch einmal sprunghaft angestiegen. Nach dem Wegfall der Ökopunkteregelung und Verteuerung der Rollenden Landstraße (RoLa) sind im März zuletzt um 18 Prozent mehr Lkw an der Mautstelle Schönberg registriert worden. Durch die Einführung der Lkw-Maut nimmt vor allem die Zahl der großen Lkw zu, während die Zahl der kleineren Brummer zurückgeht. Bei den ganz großen Lkw der Kategorie 4 gab es im März einen Zuwachs von 25 Prozent.
(apa, red)
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