Gerechtes Remis: Rapid gegen Bregenz endet torlos
- Markus Hiden mit Verdacht auf Kreuzbandriss out
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Rekordmeister Rapid Wien kam am Samstag vor 8.700 Zuschauern im Hanappi-Stadion gegen den Tabellenfünften Casino SW Bregenz über ein torloses Remis nicht hinaus. Es war bereits das dritte Remis zwischen diesen beiden Teams in dieser Saison, nur im ersten Aufeinandertreffen hatte Rapid in Bregenz 2:1 gewonnen.
Die erste Viertelstunde bot kurzweiligen Offensivfußball, wobei Bregenz bereits in der zweiten Minute eine Riesenchance hatte: Im Zuge eines Konters passte Geiger zu Berchtold, der per Lochpass weiter auf Nzuzi spielte, dessen Schuss nur knapp am langen Eck vorbeizischte. Knappe 60 Sekunden später bediente Nzuzi Berchtold, der jedoch aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf.
Die Rapid-Elf, die auf Grund der verschärften Personalsituation - Hofmann, Ivanschitz, Feldhofer, Prisc, Garics und Payer fehlten verletzt - gleich mit mehreren Überraschungen aufwartete, fand ihre beste Möglichkeit vor der Pause in der elften Minute vor: Nach einer Flanke von Pashazadeh verfehlte ein Kopfball von Rene Wagner sein Ziel nur knapp. Gleich im Anschluss stand Wagner nach einem Ikanovic-Fehler erneut im Mittelpunkt und reklamierte vergeblich Elfer, nachdem er über den herauseilenden Schlussmann Nagel gefallen war.
Nach diesem unterhaltsamen Auftakt flachte das Match ab, wobei die 20. Minute den nächsten verletzungsbedingten Rückschlag für Rapid brachte: Markus Hiden schied ohne Feindeinwirkung mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus und wurde durch Cehajic ersetzt. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Hütteldorfer noch eine Chance auf die Führung: Einen Kopfball von Martinez nach Freistoß-Flanke von Sturm hielt Bregenz-Schlussmann Nagel erst im Nachfassen (44.).
Nach dem Wechsel war Rapid deutlich feldüberlegen, agierte aber nicht zuletzt auf Grund des fehlenden Kreativ-Duos Hofmann-Ivanschitz viel zu ideenlos und kam deshalb nicht zu zwingenden Chancen, obwohl Wallner aus dem Mittelfeld immer weiter nach vorne rückte und neben Wagner und Lawaree als dritte Spitze fungierte. Es fehlte einfach die Harmonie in der Offensivabteilung der Grün-Weißen.
Und so hatten die Bregenzer, die sich ganz aufs Kontern verlegten und durch einen Klausz-Kopfball (56./knapp drüber) noch große Möglichkeit hatten, wenig Probleme, einen Punkt aus dem Hanappi-Stadion zu entführen. Die beste Rapid-Chance vergab in Hälfte zwei Martin Hiden nach einem Lochpass von Martinez, denn anstatt selbst aus guter Position zu schießen, entschied sich der aufgerückte Verteidiger für einen Stanglpass auf Lawaree, der aber gegen Ikanovic zu spät kam (80.). (APA/Red.)
