Dienstag, 13. April 2004

Violette Serie? Nach fünf Spielen und fünf Siegen Austria Wien jetzt gegen Salzburg

  • Heimpremiere des neuen Trainers Lars Söndergaard
  • "Wir dürfen uns keinen Umfaller mehr leisten"

Fünf Spiele, fünf Siege! Seit Günter Kronsteiner das sportliche Sagen im Lager von Austria Memphis Magna hat, steuert der Fußball-Double-Gewinner weiter auf Erfolgskurs. Dieser Kurs soll sich natürlich auch am Dienstag bei der Heimpremiere des neuen Trainers Lars Söndergaard gegen dessen Ex-Verein SV Salzburg fortsetzen.

Die Statistik bestätigt den Steirer, hat der Favorit in den jüngsten vier Liga-Duellen (0:1, 0:0, 0:0, 1:0) doch selbst kein einziges Tor erzielt. "Gegen die Salzburger haben wir uns mit dem Toreschießen stets schwer getan, deshalb haben wir auch Lars geholt", sagt Kronsteiner mit einem Lächeln.

"Wir haben in jedem unserer Spiele gezeigt, dass mit der Austria wieder zu 100 Prozent zu rechnen ist", meint Kronsteiner, der den Cup-Sieg in Mattersburg als Schritt vorwärts wertet. Deiser Sieg brachte den Aufstieg als Initialzündung. "Uns ist bewusst, dass wir uns in dieser Phase der Meisterschaft keinen Umfaller leisten können, wir sind zum Gewinnen verdammt", erklärt der Teammanager, der auf dem Weg zum Titel, 70 oder mehr Punkte durchaus für möglich hält.

"Ich habe mit Lars ein gutes Verhältnis, jeder hat seine Aufgaben-Bereiche. Ich bin für Aufstellung, Taktik und Spielerbesprechung zuständig." Hinsichtlich Aufstellung gibt er sich ebenfalls bedeckt. Nur so viel: "Ich bin jemand, der eher an einer siegreichen Elf festhält", sagt der Steirer

Mit Söndergaard, der einst in Salzburg das 4-4-2-System maßgeschneidert hatte, hat Kronsteiner nur ein Problem: "Er will mehr auf Sicherheit und ich auf vollen Angriff spielen lassen". Der Däne predigt die "solide Basis, um offensiv Fußball spielen zu können. Ich habe im Spielaufbau leichte Fehler ausgemacht und genau daran müssen wir arbeiten."
(apa/red)

13.4.2004 14:36