Formel 1: Regierung Berlusconi will den Grand Prix von San Marino retten
- Imola fordert 25 Mio. zur Modernisierung der Anlagen
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Die Regierung Berlusconi will den Großen Preis von San Marino retten. Nach einem Treffen mit dem Bürgermeister der norditalienischen Stadt Imola, Massimo Marchignoli, versprachen hochrangige Funktionäre des Verkehrsministeriums in Rom den Einsatz der Regierung, damit Imola heuer nicht zum letzten Mal Schauplatz eines Formel-1-WM-Laufes ist.
Um den Ausschluss aus der Formel 1 zu vermeiden, sind Investitionen im Wert von 25 Millionen Euro notwendig, damit u.a. die Box erneuert und die Tribüne modernisiert wird. "Die Regierung hat uns ihren Einsatz versprochen, damit der GP von Imola weiterhin leben kann. Die Formel 1 ist für Imola, aber auch für Italien lebenswichtig", betonte der Bürgermeister der Stadt nach Angaben der Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".
"Wir können die Verhandlungen über die Zukunft von Imola mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone nur dann wieder aufnehmen, wenn uns die Regierung mit 25 Millionen Euro unterstützt", betonte Franco Lucchesi, der Präsident des Italienischen Automobilverbandes (ACI).
Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hatte kürzlich die Streichung des Imola-GP ab nächstem Jahr angekündigt, an dessen Stelle soll ein Rennen in der Türkei treten. Gefährdet ist auch Deutschland, da dort momentan auf dem Nürburgring und auf dem Hockenheimring gefahren wird. (apa/red)
