Sonntag, 18. April 2004

Linz-Marathon: Kenianischer Topfavorit John Kiprono siegte in 2:13:43 Stunden

  • 7.644 Teilnehmer und 50.000 begeisterte Zuseher
  • ÖLV-Meistertitel an Weger und Eichberger

Topfavorit John Kiprono hat am Sonntag den 3. OMV Linz Marathon in 2:13:43 Stunden gewonnen. Der Kenianer - Sieger von 2002 - verpasste zwar seinen Streckenrekord um 23 Sekunden, verwies aber den Ukrainer Andrej Naumow (2:16:28) und den Österreicher Roman Weger (2:18:54) klar auf die Ehrenplätze.

Der Athlet vom LC Villach sicherte sich damit den heimischen Meistertitel vor Nicolas Salinger (SU RLV Sparkasse Aspang/2:24:34) sowie seinem Vereinskollegen Wolfgang Cramaro (2:26:49).

"Ich bin mit meiner Leistung zufrieden", erklärte Kiprono, der die letzten 13 Kilometer alleine hatte laufen müssen. Weger wurde gegen Ende von Krämpfen geplagt. "Doch mein dritter Platz war nie in Gefahr", betonte der neue Staatsmeister, der den mitfavorisierten Kenianer Simon Lopuyet (2:19:34) klar auf Distanz hielt.

Bei den Frauen siegte die ukrainische Titelverteidigerin Jelena Fadejewa, die in 2:34:17 jedoch sowohl ihren Streckenrekord (2:33:03) als auch das angepeilte Olympialimit von 2:30 klar verpasste. Dahinter landeten mit gehörigem Respektabstand die Slowakin Dana Jeneckova (2:43:46) und die Ukrainerin Olena Samko (2:45:45) auf den Plätzen zwei und drei. Als beste Österreicherin wurde Ingrid Eichberger (HSV Marathon Wr. Neustadt) in 2:50:08 Vierte und damit ÖLV-Meisterin vor Ellen Förster (ULC Linz Oberbank/2:55:16) sowie Monika Dambauer (LCAV doubrava/2:55:58).

Insgesamt 7.644 Teilnehmer hatten für die Marathon-Veranstaltung in der oberösterreichischen Hauptstadt genannt, mehr als 50.000 begeisterte Zuseher feuerten die Teilnehmer in der Innenstadt an. (APA/Red.)

18.4.2004 16:08