Meisterschaftsfeier in Klagenfurt: KAC feierte am Alten Platz mit all seinen Fans!
- Am Donnerstag stieg die große Party zum 28. Titel
- Holst: "Eigentlich hätte es zwei Meister geben müssen."

·Eishockey-Krimi: KAC wieder Meister
Klagenfurt fixiert 28. Titel vs. VSV in Verlängerung
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Dass der KAC ein würdiger Eishockeymeister 2003/04 ist, wurde auch in Villach anerkannt. Aber man muss auch Greg Holst recht geben, wenn er sagt: "Eigentlich hätte es zwei Meister geben müssen." Der VSV war in der Finalserie nahezu gleichwertig, doch dass die Klagenfurter im Basisdurchgang dominierten, stuft ihren 28. Titel in die Kategorie "verdient" ein. Die offizielle Feier der Stadt Klagenfurt stieg Donnerstag am Alten Platz. Zuvor empfieng Bürgermeister Harald Scheucher die Meistermannschaft in seinem Rathaus.
Fünf ausverkaufte Spiele, eine tolle Stimmung, fünf Mal ein knappes Ergebnis. Noch nie stand der Meister erst in der letzten Verlängerung fest! - Eishockey ist in. "Eine riesige Werbung für diesen Sport", so auch "Meistermacher" Jorma Siitarinen. Klagenfurt ist wieder die Metropole, weil der KAC in der entscheidenden Phase zulegen konnte. Allein die Abwehraktionen der beiden Torhüter unterstreichen dies: 61 Mal musste Prohaska im VSV-Tor eingreifen, Verner hingegen "nur" 34 Schüsse entschärfen. Holst machte die Strafen für den Ausgang des Spieles verantwortlich: "Wir haben zu viele erhalten. So kann man gegen den KAC nicht gewinnen."
Spieler- und Trainerwechsel beim KAC
Eines stand schon am Abend des Triumphes fest: In dieser Besetzung haben die Mannschaften zum letzten Mal gespielt. Thomas Koch geht nach Schweden (Lulea), Gerald Ressmann nach Salzburg, Daniel Welser hat ein großzügiges Angebot aus Wien in der Tasche. Auch die Zukunft des Finnen Matti Kaipainen ist ungewiss. Und sein Landsmann Siitarinen saß am Dienstag zum letzten Mal auf der Betreuerbank. "Unser neuer Trainer heißt Mats Waltin", bestätigte Präsident Karl Safron.
Rochaden auch beim VSV möglich
Aber auch Villach droht ein Aderlass. Marco Pewal und Roland Kaspitz stehen auf der Wunschliste fast aller Klubs. Fix ist, dass Holst geht. Er ist in seiner Heimatstadt Innsbruck als Sportdirektor im Gespräch.
KAC & VSV setzen weiterhin auf heimischen Nachwuchs
Dass KAC und VSV die Finalserie bestritten, sollte für die anderen Vereine ein Fingerzeig sein: Nicht mittelmäßige Ausländer, sondern junge, dynamische und hungrige einheimische Cracks machen den Erfolg aus. Sicher, der KAC hat einen Andrew Verner, Villach einen Sean Selmser, doch Ratz, Koch, Welser, Schuller oder Horsky auf der einen, die Pewal-Brüder, Lanzinger und Kaspitz auf der anderen, kommen allesamt aus dem eigenen Nachwuchs. Davon profitiert letztlich auch die Nationalmannschaft.
(apa, red)
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