Über 1,4 Millionen sahen Schlagabtausch zwischen Ferrero-Waldner und Fischer
- ORF erreicht damit 50 Prozent nationalen Marktanteil
- Dennoch: Schwächer als andere Polit-TV-Diskussionen
Bis zu 1,55 Millionen Österreicher verfolgten gestern abend die Live-Diskussion zwischen den Präsidentschaftskandidaten Benita Ferrero-Waldner und Heinz Fischer. Durchschnittlich waren 1,41 Millionen Politinteressierte dabei, was einen nationalen Marktanteil von 50 Prozent bedeutet. Dennoch erreichte das TV-Duell nicht jene Zahlen früherer TV-Diskussionen.
Durchschnittlich 1,41 Millionen Zuschauer schalteten am Donnerstagabend ORF 2 ein, um die Konfrontation der beiden Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl zu verfolgen. Laut ORF-Aussendung vom Freitag betrug der nationale Marktanteil somit 50 Prozent. Der Zuschauerspitzenwert lag bei 1,55 Mio. Zuschauern.
Die Zuschauerzahlen blieben damit hinter anderen Polit-TV-Diskussionen zurück. Die "Elefantenrunde" mit allen vier Parteichefs vor den Nationalratswahlen im November 2002 hatte etwa durchschnittlich 1,84 Millionen Zuschauer verzeichnet. In Quotendimensionen wie etwa der Publikumrenner "Villacher Fasching" - mit alljährlich rund zwei Millionen Zuschauern und 2003 immerhin über 1,8 Millionen - konnte das Match Ferrero-Waldner versus Fischer freilich nicht vorstoßen.
Die von Elmar Oberhauser moderierte Konfrontation am Donnerstagabend erzielte übrigens bei der Zielgruppe 60plus mit 66 Prozent den höchsten Marktanteil, hieß es auf APA-Anfrage im ORF. Bei den Jüngeren (zwölf bis 49 Jahre) lag der Marktanteil bei 40 Prozent (514.000 Zuschauer).
(APA/red)
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