Wahlveranstaltung der SPÖ in Linz: Fischer attackiert Ferrero-Waldner
- Kritik an Vermeidung inhaltlicher Diskussionen
- Unterstützung für soziale Symmetrie und Gerechtigkeit
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Wird Heinz Fischer ein guter Bundespräsident?
Staatsmännisch und siegessicher - so präsentierte sich Heinz Fischer als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl am 25. April bei einer Wahlveranstaltung der SPÖ am Dienstagabend im Design Center in Linz. Kritik gab es dabei für die ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner.
Nach Angaben der Organisatoren hatten sich zu der Veranstaltung rund 2.000 Menschen angemeldet. Stimmung kam auf, als Fischer mit dem Tina Turner-Song "Simply The Best" in den Saal einzogt, immer wieder aufgehalten durch Händeschütteln mit den Besuchern. In seiner Rede kam bald die Ansage "Ich will Bundespräsident werden, weil ich diesem Land nützen will und wir werden dieses Ziel auch erreichen".
Er hielt fest, er habe den Wahlkampf nicht "klein kariert" machen, sondern mit der Mitbewerberin Grundsatzfragen öffentlich diskutieren wollen, etwa über Politikverdrossenheit, ob es in der Politik fair zugehe, ob mit den Pensionisten fair umgegangen werde, ob die Regierung halte, was sie vor den Wahlen versprochen habe. Das hätte den Wählern Informationen über die Kandidaten gebracht. Doch seine Mitbewerberin sei allen diesen Diskussionen ausgewichen - davonlaufen sei nicht mutig, stellte Fischer fest.
Wenn sie keine Standpunkte habe, werde er sie haben, bekräftigte er. Er trete ein für soziale Symmetrie und Gerechtigkeit, sagte Fischer. Das sei auch gut für die Demokratie, wenn es nicht zu große soziale Spannungen gebe. Er wolle als Bundespräsident unter anderem ein Hüter der Demokratie sein, der Neutralität, der Friedenspolitik und des sozialen Zusammenhaltes, versprach Fischer.
(apa/red)
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