Countdown zur Hofburg-Wahl: Sowohl Ferrero als auch Fischer siegessicher!
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Kritik am Niveau des Präsidenten-Wahlkampfs
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Mitstimmen & schauen, wer im Finish führt!
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Was sagen Sie zu Heinz Fischer als neue Nr. 1?
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Knapp zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl geben sich beide Kandidaten zuversichtlich. Heinz Fischer von der SPÖ rechnet fest mit seiner Wahl. Seine ÖVP-Kontrahentin Ferrero-Waldner, die in den Umfragen zurückliegt, sieht sich in einem "sehr guten Aufholprozess". An das Szenario einer Nichtwahl denkt sie nicht: "Ich werde gewinnen."
Mit harten Bandagen halten sich beide Kandidaten auch weiter zurück. Ferrero-Waldner übt an Fischer lediglich Kritik wegen dessen Haltung während der Transit-Blockaden. Wörtlich spricht die Außenministerin von "purem Populismus". Sinngemäß hatte Fischer dazu aufgefordert, gegen die Transitpolitik der Regierung in der Wahlkabine zu protestieren.
Dazu Fischer: "Die Transitlösung ist von der Politik verbockt worden." Und ein ebenso gutes Mittel des Protestes wie eine Straßenblockade sei der Stimmzettel. Gleichzeitig bekräftigte Fischer seine Position: "Ich habe Verständnis dafür, dass Transitgegner in ihrer Verzweiflung Straßenblockaden veranstaltet haben. Aber man muss auch Rücksicht nehmen auf jene, die durch Straßenblockaden behindert werden."
Was den Pomp rund um die Ausübung des Präsidentenamts betrifft geben sich beide Kandidaten eher bescheiden. Man müsse auf die Würde des Amtes achten. Und innerhalb dieses Rahmens würde er zurückhaltend agieren, meint etwa Fischer. In der dieswöchigen TV-Konfrontation wollen beide das Amtsverständnis in den Vordergrund rücken.
Dass der Wahlkampf inhaltlich nicht gerade berauschend abläuft, bestreitet Ferrero-Waldner. Es seien alle Themen angesprochen worden, die derzeit aktuell seien. Man müsse aber bedenken, dass es keine Wahl zum Parlament sei, sondern eine Wahl, die ganz besonders auf eine Persönlichkeit ausgerichtet sei.
(apa)
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