Selbstmordattentat im Gaza-Streifen: Vier Verletzte bei Explosion in Erez
- Attentäter bei Anschlag auf Industriegelände getötet
- Sprengsatz in Nähe israelischer Wachmänner gezündet
Am Grenzübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen hat erneut ein Selbstmordattentäter einen Anschlag verübt. Die Explosion ereignete sich beim Eingang zu einem Industriegelände in Erez. Ein Soldat ist nach dem Anschlag seinen Verletzungen erlegen, zwei weitere und ein Wachmann sind schwer verletzt worden.
Die radikalislamische Hamas und die der Fatah von Palästinenserpräsident Yasser Arafat nahe stehenden Al-Aksa-Märtyrerbrigaden bekannten sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zu der Tat.
Der 22-jährige Fadi Al Amoudi hatte sich der Industriezone bei Erez genähert und dann den Sprengsatz in der Nähe israelischer Wachmänner gezündet. In dem Industriegebiet arbeiten auch rund 6.000 Palästinenser. Es ist der dritte Selbstmordanschlag am Erez-Übergang in diesem Jahr. Die jetzige Explosion ereignete sich an dem gleichen Ort, an dem sich bereits im Jänner eine Mutter von zwei Kindern in die Luft gesprengt und dabei vier israelische Wachleute getötet hatte.
(apa/red)
