Cholera-Epidemie: Bisher schon 57 Tote bei Ausbruch in Somalia
- Krankheit breitet sich in Flüchtlingslagern aus
- Schon über 800 Menschen infiziert
Ein Ausbruch der Cholera hat im Süden Somalias in der vergangenen Woche 57 Menschen das Leben gekostet. Nach Angaben von Gesundheitsminister Osman Haji Mohamud Dufle vom Dienstag trat die Krankheit in Mogadischu, in der Hafenstadt Merka und in Jowhar auf. Mehr als 830 Menschen hätten sich infiziert.
Ärzte in den drei betroffenen Gebieten erklärten, die Krankheit breite sich auf dem Land und in den Flüchtlingslagern von Mogadischu rasch aus. Cholera ist in Somalia in den vergangenen zehn Jahren immer wieder aufgetreten, weil viele Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Versorgung haben. Weltweit kostet die Krankheit jedes Jahr rund 5.000 Menschen das Leben.
(apa, red)
