Freitag, 16. April 2004

FORMAT zur Fiedler-Nachfolge: Das große Gerangel um den Top-Job

  • Schwarz und Blau spitzen auf Rechnungshof-Posten
  • Emsige Suche nach geeigneten Kandidaten

Ende Juni wird sich Franz Fiedler nach zwölf Jahren als Rechnungshofpräsident endgültig in die Pension verabschieden. Wer dem ehemaligen ÖVP-Klubsekretär nachfolgen wird, ist aber nach wie vor offen. Schwarz und Blau suchen nun emsig nach geeigneten Kandidaten.

FPÖ-Wunschkandidat Josef Moser hat sich für einen Job bei den ÖBB entschieden und scheidet aus. Seither rechnet sich Winfried Wolf, blauer Sektionschef im Rechnungshof, gute Chancen aus, auf dem FPÖ-Ticket in den Rechnungshof einzuziehen. Die Blauen zögern noch - als Kompromisskandidat ist Wolf aber durchaus denkbar.

Auch die ÖVP ist nach wie vor auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten. Sowohl Finanzstaatssekretär Alfred Finz als auch Exverteidigungsminister Werner Fasslabend sind aus dem Rennen. Die Schwarzen sind aber angeblich eifrig auf der Suche nach einem Überraschungskandidaten.
(FORMAT 16)

16.4.2004 12:16