Donnerstag, 8. April 2004

Ferrero-Waldner vs Fischer! Unterschiede bei Frauen-Politik!

  • ÖVP-Kandidatin nie für eine "Quote"!
  • SPÖ-Bewerber: Für Bevorzugung von Frauen bei gleichem Können!

Im Bundespräsidentschaftswahlkampf haben ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner und SPÖ-Bewerber Heinz Fischer unterschiedliche Ansätze beim Thema Frauen-Politik erkennen lassen. In einem vom ORF-Radio ausgestrahlten Bericht äußerten sie sich zum Thema Frauen-Quote.

Ferrero-Waldner: Nie für eine Quote

"Ich war nie für eine Quote", erklärte Ferrero-Waldner. "Ich war aber immer dafür, dass berufstätige Frauen jede Chance, zugleich aber die Wahlfreiheit der Frauen haben."

Fischer: Für Bevorzugung von Frauen bei gleichem Können

Demgegenüber meinte Fischer, er verwende den Ausdruck "Quoten-Frauen" nicht. Er erachte aber "Rechtsvorschriften als durchaus sinnvoll, die eine Stütze geben". Laut ORF ist Fischer für eine Bevorzugung von Frauen bei gleichem Können.

Bezüglich der Umsetzung von Frauen-Rechten wies die Außenministerin auf die Ernennung einer Reihe von Botschafterinnen hin. Der Zweite Nationalratspräsident wünschte sich, dass die SPÖ eine Frau zu seiner Nachfolgerin ernennt.

(apa/red)

8.4.2004 09:41