Freitag, 9. April 2004

FORMAT: Strategien für Vermögen im Alter. Mit 50 reich in die Pension!

  • 2 000 Euro Pension im Monat kosten halbe Mio. Euro
  • PLUS: So optimieren Sie Ihre staatliche Pension

Wer will schon so lange arbeiten, wie es die Politik verlangt? FORMAT zeigt, wie viel Kapital Sie brauchen, um sich den Traum vom Aussteigen schon ab dem 50. Geburtstag erfüllen zu können. Was Sie tun müssen, um sich den Ausstieg aus dem Arbeitsleben mit 50 zu ermöglichen - ohne Zockerei und Millionenerbe!

Wenn Roman K. durch die Palmen vor seinem Fenster schaut, sieht er bei klarem Wetter den Felsen von Gibraltar und die afrikanische Küste. K. residiert seit sieben Jahren im spanischen Marbella. Das nötige Kleingeld hat er unter anderem durch die regelmäßige Lektüre der Zeitschrift "Geschäftsidee" verdient - dort las er unter anderem von der Flexi-Hundeleine, die er prompt nach Österreich importierte. Ihm "verdankt" Österreich auch die Einführung der Black-Jack-Mischmaschinen im Jahr 1996 - Roman K. hatte sich zudem vorher sechs Jahre lang im Casino als Berufsspieler "die Taschen nach Belieben gefüllt".

Drei- bis fünfhunderttausend Euro Kapital reichen zum Beispiel aus, um ab dem 50. Geburtstag als Privatier ein lebenslanges Einkommen von 2.000 Euro im Monat zu kassieren. Dies wäre immerhin rund das Doppelte des Betrages, mit dem ein österreichischer Durchschnittspensionist über die Runden kommen muss.

Das kosten 2.000 Euro lebenslange Pension ab 50

591.500 Euro: So viel muss eine 50-jährige Frau per Einmalerlag in eine klassische Pensionsversicherung einzahlen, um ab sofort eine lebenslange Privatpension in Höhe von 2.000 Euro im Monat zu bekommen. Und das auch, wenn sie über 100 wird.
411.000 Euro: So viel muss ein 50-jähriger Mann einzahlen, der bis zum offiziellen Pensionsalter 65 eine Pension von 2.000 Euro kassieren will und danach mit 1.000 Euro Privatpension zufrieden ist, weil ab 65 auch seine staatliche Rente fällig wird.
354.000 Euro: Bei dieser Variante legt ein Mann das Kapital via fondsgebundener Pensionsversicherung mit sechs Prozent Fondsrendite an. Risiko: Sinkt die Rendite unter den Planwert, wird auch die Pension von 2.000 Euro gekürzt.
300.000 Euro: Statt 354.000 Euro sind bei einer fondsgebundenen Rente nur rund 300.000 Euro nötig, falls die geplante Privatpension von 2.000 Euro ab dem 65. Geburtstag auf 1.000 Euro sinken kann, weil 1.000 Euro aus der staatlichen Pension dazukommen.

Wie auch Sie mit 50 reich in Pension gehen können lesen Sie im aktuellen FORMAT

9.4.2004 10:34