ATX behauptet sich: Zu Mittag bei 1.967,97 Zählern - 7 Punkte höher als am Donnerstag
- Telekom Austria im Minus, OMV mit positiver Tendenz
- Europäische Leitbörsen zu Mittag stärker im Plus
Die Wiener Börse präsentierte sich Freitag Mittag bei geringem Volumen leicht über dem Niveau vom Vortages-Schluss. Im internationalen Vergleich liegt die Wiener Börse heute mit einem Plus von 0,08 Prozent am unteren Ende der Bandbreite. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt +0,30 Prozent, FTSE/London +0,44 Prozent und CAC-40/Paris +0,34 Prozent.
Der ATX errechnete sich um 12:00 Uhr MESZ mit 1.961,97 Punkten nach 1.960,44 Einheiten zum Donnerstag-Schluss. Das ist ein Plus von 1,53 Punkten bzw. 0,08 Prozent. Das bisherige Tageshoch verzeichnete der Leitindex kurz vor 12:00 Uhr bei 1.962,30 Punkten, das Tagestief lag gegen 9:45 Uhr bei 1.953,66 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,05 Prozent höher bei 1.006,73 Punkten. Im prime market zeigten sich 14 Titel mit höheren Kursen, 15 mit tieferen und vier unverändert. Bei zwei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.
Bis dato wurden im prime market 729.119 (Vortag: 563.406) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 40,42 (32,69) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher OMV mit 36.262 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund zwölf Mio. Euro entspricht.
Marktteilnehmer sprachen von einem ruhigen Geschäft vor der Verfallsperiode am Terminmarkt. Die dünne Nachrichtenlage, sowie eine generelle Konsolidierungsphase an der Wiener Börse sei für die geringen Kursbewegungen verantwortlich, meinte ein Händler. Nach der Verfallsperiode kam es zwar zu etwas höheren Umsätzen. "Viel getan hat sich aber trotzdem nicht", berichtete ein Beobachter.
Die Kursverluste bei der Telekom Austria wurden von den Zugewinnen bei der OMV kompensiert. Letztere stiegen um satte 1,75 Prozent auf 166,77 Euro. Ein Marktteilnehmer verwies hier auf den positiven Trend im internationalen Ölsektor. Erste Bank verbesserten sich um 0,40 Prozent auf 126,40 Euro (8.166 Stück) und Wienerberger erhöhten sich um 0,61 Prozent auf 27,92 Euro (24.735 Stück).
Generali Holding Vienna führten weiterhin die Verliererliste an. Die Papiere fielen um 3,01 Prozent auf 28 Euro (13.096 Stück). VA Tech gaben 1,43 Prozent auf 41,30 Euro ab (19.893 Stück) und Telekom Austria verloren 1,07 Prozent auf 12,06 Euro (383.420 Stück). Die Aktien setzten ihre Abwärtsbewegung der laufenden Woche weiter fort.
voestalpine reagierten auf die Nachricht, wonach das Unternehmen den holländischen Kunststoffherstellers Kendrion kaufen wolle, kaum. Die Papiere notierten mit einem leichten Plus von 0,13 Prozent auf 37,89 Euro (11.316 Stück).
An der ÖTOB wurden bis 12:00 Uhr auf den ATX 60 Juni-Futures mit einem Kurs von zuletzt 1.940,10 zu 1.948,00 (nach 1.933,80 zu 1.941,80 um 10:00 Uhr) gehandelt. Auf den September-Future wurden bisher keine Kontrakte gehandelt, die Quotierung lag zuletzt bei 1.946,30 zu 1.954,60 (nach 1.940,30 zu 1.948,60 um 10:00 Uhr).
(APA/red)
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