Erste Bank nimmt Ende Juni Aktiensplit im Verhältnis 1:4 vor
- Beschluß am 4. Mai auf der Hauptversammlung
- Grundkapital bleibt unverändert bei 60 000 Mio. Aktien
Die börsenotierte Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen steht vor einem Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 4. Seit mehr als drei Monaten notiert der Finanztitel beständig im dreistelligen Euro-Bereich. Bei dem Split, der auf der Hauptversammlung (HV) am 4. Mai beschlossen werden soll, treten an die Stelle einer Aktie künftig vier Aktien der Wiener Großbank.
Der Aktiensplit erfolgt mit Eintragung ins Firmenbuch Ende Juni 2004, wie die Erste Bank mitteilte. Um den geplanten Split im Verhältnis 1:4 zu vereinfachen, wird der Vorstand der Hauptversammlung am 4. Mai eine Kapitalberichtigung vorschlagen. Konkret soll damit ein "Spitzenausgleich" sowie eine Berechnung ohne Nachkommastellen vermieden werden, hieß es in einer Presseinformation der Ersten.
Die Kapitalberichtigung soll über eine Kapitalerhöhung aus Rücklagen abgewickelt werden, durch die das derzeitige Grundkapital der Bank von 435,63 auf 479,55 Mio. Euro steigen würde. "Da es zu keiner Ausgabe neuer Aktien kommt, entsteht keine Verwässerung der Anteile bestehender Aktionäre", wurde in der Erste Bank betont.
Die Kapitalberichtigung führt zu einer Erhöhung des Anteils der einzelnen Aktie am Grundkapital von derzeit 7,27 Euro auf 8 Euro. Dies, so erklärte die Erste Bank weiter, ermögliche den Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 4, der nach Durchführung zu einem Anteil der einzelnen Aktie am Grundkapital von 2 Euro führt. Gleichzeitig mit dem Split erhöht sich die Anzahl der bestehenden Aktien - 59,944 Millionen Stück - um den Faktor 4.
Die Aktie der Erste Bank ist seit dem Börsengang 1997 um mehr als 180 Prozent von 44,33 Euro auf zuletzt 128,50 Euro gestiegen.(APA/red)
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