Dienstag, 6. April 2004

Arbeitslosenrate gestiegen: Im März 7,8 Prozent der Österreicher ohne Job

  • Zahl der Arbeitslosen um 5,5 Prozent gestiegen
  • Beschäftigtenzahl & Ausbildungsplätze werden weniger

Die heimische Arbeitslosenquote ist im März im Jahresvergleich wieder kräftig angestiegen. Waren vor einem Jahr noch 7,4 Prozent der Erwerbsfähigen ohne Job, so liegt diese Zahl jetzt bei 7,8 Prozent. Damit gab es fast 14.000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Vormonat Februar gab es saisonbedingt einen Rückgang um einen Prozentpunkt.

Die Arbeitslosigkeit in Österreich stieg im März 2004 im Vergleich zum Vorjahr erneut um 5,5 Prozent auf 267.195 Personen. Das entspricht einem Anstieg gegenüber März 2003 um 13.932 Personen. Damit hat die März-Arbeitslosenquote nach vorläufigen Zahlen (nicht saisonbereinigt) heuer mit 7,8 Prozent den höchsten Wert seit 1996 erreicht. Im März 2003 war die Quote nach österreichischer Rechnung noch bei 7,4 Prozent gelegen. Die Eurostat-Quote für Österreich betrug laut AMS Ende März 2004 4,5 Prozent, nach 4,3 Prozent im Vorjahr.

Gegenüber Februar 2004 fiel die Arbeitslosenquote um einen Prozentpunkt niedriger aus. Die absolute Zahl der Arbeitslosen ist saisonbedingt um 35.124 bzw. 11,6 Prozent gesunken, so das Arbeitsmarktservice (AMS). Gegenüber dem Vormonat gesunken ist allerdings nur die Arbeitslosigkeit bei Männern um 35.988 bzw. 18,2 Prozent, während bei der Frauenarbeitslosigkeit ein Anstieg um 864 Personen bzw. 0,8 Prozent registriert wurde.

In der Arbeitslosenstatistik nicht enthalten war die Zahl der in Schulungen des AMS befindlichen Personen. Betrug sie im März 2003 noch 45.683 Jobsuchende, sank sie dem gegenüber im März 2004 um 4,4 Prozent auf 43.657.

Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten ist gegenüber März 2003 leicht um 587 Personen auf 3,15 Millionen gestiegen. In diesen Wert sind aber auch die Karenz- und Kindergeldbezieher (107.972) sowie Präsenzdiener (10.533) eingerechnet. Diese Gruppe legte um 7.221 Personen auf insgesamt 118.505 Menschen zu. Damit sank unterm Strich die Beschäftigtenzahl um 6.634. Die geringfügig Beschäftigten wurden dabei nicht berücksichtigt. (apa)

6.4.2004 11:32