Donnerstag, 8. April 2004

Stronach von Austria-Sieg wenig angetan!Schachner freut sich über Cleverness

  • Bundesliga-Leader feiern knappe Arbeits-Siege
  • Admira-Coach Rachimov: "Eine bittere Niederlage"

Kopf-an-Kopf marschieren die Austria und der GAK in der Bundesliga vorne weg. In Runde 29 kamen beide zu wenig glanzvollen 1:0-Siegen. Frank Stronach war von der violetten Vorstellung nicht angetan, marschierte sogar während des Spiels vom VIP-Klub hinter die Bank der Austria. GAK-Coach Schachner ist nach dem Sieg gegen Bregenz vor allem von der Cleverness seiner Truppe begeistert. "Das hält uns im Titelkampf."

Ein Energie-Anfall von Janocko fixierte im Geduldspiel (Günter Kronsteiner) gegen die Admira den violetten Arbeitssieg (Lars Söndergaard). Vor der Pause war Mäzen Stronach von der Leistung des Meisters wenig angetan und unterhielt sich als "Zaungast" mit seinem Sportmanager. Kronsteiner meinte nach dem Spiel zum Inhalt des Gedanken-Austauschs: "Frank hat gemeint, dass Akoto zu weit von seinem Mann weg gestanden sei. Er bringt sich nun verstärkt ein, will viel wissen, wie trainiert wird etc. Wir tauschen uns immer wieder aus, ich nehme den einen oder anderen Rat von ihm auch gerne an. Ich ziehe den Hut vor ihm." Schon vor dem Spiel war Stronach in die Austria-Kabine gekommen und hatte die Mannschaft angespornt.

Admira-Trainer Raschid Rachimow sah "eine bittere Niederlage, weil wir ein blödes Tor kassiert haben. Mit der Leistung bin ich zufrieden, mit dem Resultat nicht. Die individuelle Klasse eines Spielers hat entscheiden." Die Gedanken gingen aber auch schon über die Saison hinaus: "Für den Verein besteht die Möglichkeit, sich mit dieser Mannschaft in Zukunft nach oben zu orientieren. Es wäre schade, ginge alles den Bach runter. Die Entscheidung liegt bei der Vereinsführung."

Van Acker sieht den GAK schon als Meister
Auch der GAK hatte Mühe, kam aber so wie der Spitzenreiter zu drei harterkämpften Punkten. Ein Sionko-Treffer entschied gegen Bregenz zu Gunsten der Rotjacken, die ausgerechnet gegen die Vorarlberger ihre bisher letzte Niederlage erlitten hatten. Trotz Gelb-Rot für Muratovic vor der Pause brachten die Hausherren den Sieg über die Distanz und Walter Schachner freute sich "über die Cleverness der Mannschaft. Das hält uns im Titelkampf". Bregenz-Coach Regi van Acker war stolz, dass sich "unser Nachwuchs gegen den neuen österreichischen Meister super präsentiert hat."

8.4.2004 14:30