Donnerstag, 8. April 2004

Volleyball-Finale: hotVolleys wollen sich im Schlüsselspiel drei Mätchbälle sichern

  • Kleinmann Tirol nicht mehr aufkommen lassen
  • "Davon halte ich überhaupt nichts"

Als Schlüsselspiel bezeichnet hotVolleys-Manager Kleinmann die dritte Partie der "best-of-seven"-Finalserie in der VolleyLeague heute gegen VT Tirol in Wien. Die Wiener liegen nach zwei Fünfsatzerfolgen mit 2:0 voran, ein weiterer Sieg sichert drei Matchbälle. Die Innsbrucker können mit einem Erfolg auf 1:2 verkürzen - dann ist alles wieder offen.

"Wir wollen dieses Match gewinnen und wir wollen den Meistertitel, davon, dass Tirol noch mal ran kommt, halte ich überhaupt nichts", betont Kleinmann, der von einer "sehr positiven Finalserie" spricht, die "mit viel Ambitionen, Emotionen und Kampfgeist geführt wird". Das Selbstbewusstsein sei in sein Team zurückgekehrt, "vor Beginn der Serie war es nicht da". Tirol Wasserkraft und die hotVolleys sieht er momentan als "zwei gleichwertige Mannschaften, es entscheiden wirklich nur Kleinigkeiten".

Tirol-Manager Hannes Kronthaler und Trainer Uli Sernow haben ihre Mannschaft am Mittwoch zu einer Analyse-Sitzung versammelt. "Es war eine ruhige und produktive Besprechung, in der wir sachlich alles angesprochen haben", so Kronthaler. "Es gibt keinen Grund, die Köpfe in den Sack zu stecken, sondern positiv nach vorn zu schauen." Die Devise für die verbleibenden Finalspiele lautet: "Spaß haben und mit einem Lächeln im Gesicht spielen. Denn wenn wir lange Trübsal blasen, ist die Serie schnell vorbei." (apa)

8.4.2004 13:29