Tennis-Daviscup: USA im Viertelfinale gegen Schweden Favorit
- Schweiz trifft auf Frankreich, Spanier gegen Niederlande
Auf Österreich-Bezwinger USA wartet im Viertelfinale des Tennis-Daviscup die nächste lösbare Aufgabe. Die Amerikaner, die diesen traditionellen Mannschaftsbewerb bereits 31 Mal gewonnen haben und damit vor dem bereits entthronten Titelverteidiger Australien (28) Rekordsieger sind, treffen am Wochenende in Delray Beach auf Schweden und haben dabei eine gute Chance für den Einzug in die Vorschlussrunde. Im ÖTV blickt man hingegen mit Interesse dem kommenden Dienstag entgegen, an dem bei der Auslosung in London der Gegner für die Relegation vom 24. bis 26. September ermittelt wird.
Die von Andy Roddick angeführten Amerikaner, die gegenüber dem Österreich-Match eine Umstellung vorgenommen haben (Mardy Fish für Robby Ginepri), wollen gegen die von Mats Wilander betreuten Skandinavier Revanche für die Schlappe von 1997, als sie bei ihrem bisher letzten Finale 0:5 untergangen waren. Die Schweden, bei denen vom damaligen Team Jonas Björkman auch diesmal wieder im Aufgebot steht, darf man allerdings keineswegs unterschätzen, haben sie doch erst Anfang Februar in Adelaide Titelverteidiger Australien überraschend mit 4:1 eliminiert.
Schweiz und Spanien Favoriten
Als Favorits gelten auch die von Roger Federer angeführten Schweizer, die in Prilly Frankreich (Sebastien Grosjean musste kurzfristig absagen) zu Gast haben, sowie die Spanier, die auf Sand in Palma de Mallorca mit den Niederländern keine Probleme haben sollten. Den spannendsten Verlauf verspricht in Minsk das Duell Weißrussland - Argentinien, müssen doch die Südamerikaner auf ihre zwei verletzten Topspieler David Nalbandian und Guillermo Coria verzichten. Damit bietet sich den von Max Mirnyi angeführten Weißrussen die große Chance, gleich bei ihrem Weltgruppen-Debüt ins Halbfinale einzuziehen.
Die Viertelfinal-Paarungen bzw. Teams:
USA - Schweden (Delray Beach/Hartplatz/Freiluft): Andy Roddick, Mardy
Fish, Bob und Mike Bryan bzw. Thomas Enqvist, Jonas Björkman, Robin
Söderling, Joachim Johansson
Weißrussland - Argentinien (Minsk, Teppich/Halle): Max Mirnyi,
Wladimir Woltschkow, Alexander Schwets, Andrej Karatschenia bzw. Juan
Monaco, Agustin Calleri, Guillermo Canas, Lucas Arnold
Schweiz - Frankreich (Prilly, Hartplatz/Halle): Roger Federer, Ivo
Heuberger, Michel Kratochvil, Ivo Heuberger, Yves Allegro bzw. Arnaud
Clement, Nicolas Escude, Julien Benneteau, Michael Llodra
Spanien - Niederlande (Palma de Mallorca, Sand/Freiluft): Juan Carlos
Ferrero, Carlos Moya, Rafael Nadal, Tommy Robredo bzw. John van
Lottum, Sjeng Schalken, Raemon Sluiter, Martin Verkerk
(apa/red)
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