Deutlicher Vorsprung: Österreicher vertrauen Fischer mehr als Ferrero!
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Benita Ferrero
Doch nicht Erste Frau als Staatsoberhaupt
ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Ferrero-Waldner hat im bisherigen Wahlkampf ihren Rückstand gegen den SPÖ-Gegner Fischer im APA/OGM-Vertrauensindex nicht aufholen können. Praktisch unverändert gegenüber dem Jänner liegt der zweite Nationalratspräsident in einer aktuellen Umfrage mit 42 zu 31 Punkten klar vor der Außenministerin, im Jänner war das Verhältnis 43 zu 31.
Ferrero-Waldner war zuletzt im April des Vorjahres vor Fischer gelegen. "Vertrauen Sie xy oder vertrauen sie xy nicht oder kennen Sie xy nicht", lautet die Frage von OGM für den APA/OGM-Politiker-Radar. Der Saldo aus den beiden Werten ergibt den Wert am Vertrauensindex.
Vor einem Jahr, unmittelbar nach der Neuauflage von Schwarz-Blau, war Ferrero-Waldner noch knapp vor Fischer gelegen und hat das Ranking der Regierungsmitglieder und der Spitzenrepräsentanten von Parteien und Parlament angeführt. Im Juni hat der zweite Nationalratspräsident die Außenministerin dann überholt. Im Dezember war der Vorsprung auf die nunmehrige Größenordnung von etwas mehr als zehn Prozent angewachsen.
Dass sich an diesem Unterschied in den vergangenen drei Monaten trotz der Kampagnen der beiden Kandidaten nichts geändert hat, ist laut OGM-Politologen Peter Hajek damit zu begründen, dass ein Präsidentschafts-Wahlkampf weniger Dynamik entwickle als andere Urnengänge. Mit dem Amt des Bundespräsidenten würden kaum Themen verbunden, nicht zuletzt deshalb sei der Wahlkampf über weite Strecken themenlos. Dazu komme, dass auf "dirty campaigning", untergriffige Attacken auf den Gegner, meist verzichtet werde, um nicht schon im Wahlkampf aus der Rolle des Staatsoberhauptes zu fallen.
(apa)
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