Dienstag, 6. April 2004

Krisenherd Steiermark? Für Schüssel hat Klasnic die Zügel fest in der Hand

  • In EStAG-Affäre habe sie getan, "was zu tun ist"
  • Kanzler zum Abgang von Paierl: "Ein tüchtiger Mann"

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) macht sich keine Sorgen um die steirische ÖVP, so lange Waltraud Klasnic ihre Vorsitzende ist. Die Landeshauptfrau habe gestern bei ihrem "beeindruckenden ZiB2-Interview" wieder gezeigt, "dass sie die Zügel fest in der Hand hat", erklärte der VP-Chef in einer Pressekonferenz Dienstag Vormittag. Zum Rücktritt von Finanzlandesrat Herbert Paierl meinte der Kanzler, dieser sei "ein tüchtiger Mann". Er habe aber Verständnis dafür, wenn Paierl nicht für manche als Fußabstreifer dienen habe wollen. Um die Zukunft des Landesrats brauche man jedenfalls keine Sorge haben.

Auch der Steiermark geht es nach Ansicht des Kanzlers unter der Führung der Volkspartei gut. Sie sei ein "starkes, lebendiges, pulsierendes Land". Zu behaupten, es handle sich um ein Krisengebiet, sei "absurd", fand Schüssel. Auch das Krisenmanagement von Klasnic in der EStAG-Affäre verteidigte Schüssel: "Was zu tun ist, hat sie getan". (apa/red)

6.4.2004 12:40