ARBÖ prangert an: Erhöhung der Pendlerpauschlen völlig unzureichend!
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Der Autofahrerklub ARBÖ will die Autokosten für Pendler zur "Haupt-Sache" machen. In Anspielung auf Konsumentenminister Herbert Haupt werden von der Regierung ein höheres Kilometergeld und höhere Pendlerpauschalen gefordert.
"Wer sein Fahrzeug für betriebliche Dienstfahrten nutzt, steigt schlechter aus als vor sechs Jahren und muss die Kostensteigerungen selber schlucken", kritisierte am Montag ARBÖ-Generalsekretär Hellar. Der Sprit-Nettopreisunterschied an den Tankstellen von 0,029 Euro gegenüber dem EU-Durchschnitt gehöre außerdem "längst abgebaut". Eine Forderung, die auch schon der ÖAMTC mehrmals aufgestellt hatte.
Der ARBÖ erneuerte seinen Wunsch nach einer Erhöhung des Kilometergeldes um 4,5 Cent auf 40,5 Cent sowie eine 30-prozentige Erhöhung des Pendlerpauschals und rechnete vor: Zwischen Juni 1997 und Ende 2003 sind die Autokosten um 12,36 Prozent angestiegen. Das Kilometergeld wurde seitdem jedoch nicht erhöht. "Es ist von der Bundesregierung nur recht und billig zu verlangen, allen Arbeitnehmern, von denen immer mehr Flexibilität und damit Mobilität verlangt wird, einen Teil dieser Mehrkosten abzugelten", so Hellar.
Die im Zuge der Steuerreform vergangene Woche im Parlament beschlossene Erhöhung des Pendlerpauschals um 15 Prozent sei hingegen völlig unzureichend. Im Jahr bringe sie jedem Pendler nur 29 Euro an Abgeltung, das Doppelte wäre laut ARBÖ und ÖAMTC gerechtfertigt.
(apa)
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