Durchbruch bei AUA-Verhandlungen: Sozialpartnerchefs vermittelten
- AUA und Lauda Air einigen sich auf gemeinsamen KV
- Gemeinsamer Flugbetrieb voraussichtlich ab Juni 2004
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Durchbruch im AUA-Tarifkonflikt: Die Verhandlungen um einen gemeinsamen Kollektivvertrag (KV) des fliegenden Personals von Austrian Airlines (AUA) und Lauda Air sind "erfolgreich abgeschlossen": Beide Seiten haben sich heute in den frühen Morgenstunden auf die Details eines gemeinsamen KV geeinigt. Der Einigung vorausgegangen war eine finale Marathon-Verhandlungsrunde, an der auch die Chefs der beiden Sozialpartner Fritz Verzetnitsch (ÖGB) und Christoph Leitl (Wirtschaftskammer Österreich) beteiligt waren.
"Es ist uns nun gemeinsam gelungen, auch die Details für eine substanzielle Strukturverbesserung für den Flugbetrieb von Austrian und Lauda Air umzusetzen. Es bedarf nun lediglich einer redaktionellen Endphase, um das Verhandlungsergebnis in einem neuen KV festzuschreiben. Wie geplant, wird der gemeinsame Flugbetrieb in der neuen Form voraussichtlich mit Juni 2004 operativ werden. Durch die substanzielle Veränderung des bisherigen Austrian Bord-KV konnte eine wettbewerbsfähige Voraussetzung für eine Expansion geschaffen werden", resümiert Vorstandsvorsitzender Vagn Sörensen.
Laut AUA-Betriebsratsvorsitzendem Rudolf Novak ist es gelungen, "nicht nur faire, sondern auch sozial ausgewogene Bedingungen für bestehende und zukünftige Kollegen" zu gestalten. Einem Formationsflug stehe damit nichts mehr im Wege. (apa/red)
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